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<title>Partherkriege</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Partherkriege</span></h1>
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<p>Als <b>Partherkriege</b> werden die militärischen Konflikte zwischen dem um das <a href="Mittelmeer" title="Mittelmeer">Mittelmeer</a> gelegenen <a href="R%C3%B6misches_Reich" title="Römisches Reich">Römischen Reich</a> und dem in <a href="Mesopotamien" title="Mesopotamien">Mesopotamien</a> und dem <a href="Iranisches_Hochland" title="Iranisches Hochland">iranischen Hochland</a> gelegenen <a href="Partherreich" title="Partherreich">Partherreich</a> der <a href="Arsakiden" title="Arsakiden">Arsakiden</a> zwischen dem späten 1. Jahrhundert v. Chr. und dem frühen 3. Jahrhundert n. Chr. bezeichnet.
</p><p>In fast allen Partherkriegen ging die Aggression vor allem von römischer Seite aus. Die ersten Partherkriege im 1. Jahrhundert v. Chr. resultierten aus der expansiven Außenpolitik im Rahmen der damaligen <a href="R%C3%B6mische_B%C3%BCrgerkriege" title="Römische Bürgerkriege">innerrömischen Machtkämpfe</a> und führten zum 53 v. Chr. katastrophal gescheiterten Feldzug des <a href="Marcus_Licinius_Crassus" title="Marcus Licinius Crassus">Marcus Licinius Crassus</a> und 36 v. Chr. zum abgebrochenen <a href="Antonius%E2%80%99_Partherfeldzug" title="Antonius’ Partherfeldzug">Partherfeldzug</a> des <a href="Marcus_Antonius" title="Marcus Antonius">Marcus Antonius</a>. Auslöser der meisten folgenden Partherkriege war der Status von <a href="Gro%C3%9Farmenien" title="Großarmenien">Armenien</a>, das zwischen beiden Großmächten umstritten war. Der Vertrag von <a href="Rhandeia" title="Rhandeia">Rhandeia</a> im Jahr 63 n. Chr. etablierte eine Nebenlinie des parthischen Königshauses der Arsakiden in Armenien, das nun aber formal unter römischer Oberherrschaft stand. <a href="Trajan" title="Trajan">Trajan</a> nutzte die Absetzung des von Rom geduldeten armenischen Königs <a href="Axidares" title="Axidares">Axidares</a> als Vorwand für seinen Partherfeldzug (114 bis 117). Dieser verlief zwar anfangs sehr erfolgreich mit großen Eroberungen, die sich aber ab 116 als nicht haltbar erwiesen, so dass Rom nach Trajans Tod die Gebiete im Osten aufgeben musste. Der sogenannte <a href="Partherkrieg_des_Lucius_Verus" title="Partherkrieg des Lucius Verus">Partherkrieg des Lucius Verus</a> von 161/62 bis 166 resultierte offenbar aus dem parthischen Versuch, Armenien vollständig unter Kontrolle zu bringen, was aber mit einer schweren Niederlage für die Arsakiden endete. Die beiden Partherfeldzüge des <a href="Septimius_Severus" title="Septimius Severus">Septimius Severus</a> in den Jahren 195 und 197/198 waren begrenzte Militäroperationen, die erfolgreich verliefen, wobei die Römer wie so oft von innerparthischen Unruhen profitierten. Anschließend wurde Nordmesopotamien Teil des Römischen Reiches. Der geplante Partherfeldzug <a href="Caracalla" title="Caracalla">Caracallas</a> 216/17 hatte offenbar großräumige Eroberungen zum Ziel, der Feldzug hatte zum Zeitpunkt von Caracallas Ermordung aber noch nicht wirklich begonnen. Caracallas Nachfolger <a href="Macrinus" title="Macrinus">Macrinus</a> erlitt dann 218 eine schwere Niederlage gegen die Parther.
</p><p>Nach dem Sturz der Parther 224 bzw. 226 n. Chr. setzten sich die militärischen Auseinandersetzungen zwischen Rom bzw. <a href="Byzantinisches_Reich" title="Byzantinisches Reich">Ostrom</a> und dem <a href="Sassanidenreich" title="Sassanidenreich">Sassanidenreich</a> noch bis ins 7. Jahrhundert fort (siehe <a href="R%C3%B6misch-Persische_Kriege" title="Römisch-Persische Kriege">Römisch-Persische Kriege</a>).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ausgangslage_und_Konflikte_im_1._Jahrhundert_v._Chr.">Ausgangslage und Konflikte im 1. Jahrhundert v. Chr.</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Die_römisch-parthischen_Kontakte_bis_zum_Feldzug_des_Crassus"><span id="Die_r.C3.B6misch-parthischen_Kontakte_bis_zum_Feldzug_des_Crassus"></span>Die römisch-parthischen Kontakte bis zum Feldzug des Crassus</h3></div>
<p>Seit der Errichtung der Provinz <a href="Syria" title="Syria">Syria</a> 64/63 v. Chr. aus den spärlichen Überresten des <a href="Seleukidenreich" title="Seleukidenreich">Seleukidenreichs</a> teilten sich Rom und das Partherreich eine direkte Grenze. Die Beziehungen zwischen beiden Reichen waren von Beginn an spannungsreich, zumal sie im armenisch-mesopotamischen Grenzraum jeweils eigene Interessen verfolgten. Vor allem das <a href="Gro%C3%9Farmenien" title="Großarmenien">Königreich Armenien</a>, das in der <a href="Antike" title="Antike">Antike</a> wesentlich größer war als der <a href="Armenien" title="Armenien">heutige Staat</a> und bis 12 n. Chr. von den <a href="Artaxiden" title="Artaxiden">Artaxiden</a> regiert wurde, sollte zwischen Rom und dem Partherreich sowie später noch zwischen Rom und den Sassaniden ein ständiger Zankapfel bleiben. In diesem Zusammenhang kam erschwerend hinzu, dass der armenische Adel eine vergleichsweise starke Stellung gegenüber dem Königtum genoss und ein Teil zu Rom, ein anderer zu Parthien bzw. später Persien tendierte.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Hinzu kamen handelspolitische Interessen, da der syrisch-mesopotamische Raum einen Endpunkt des antiken <a href="Indienhandel" title="Indienhandel">Indienhandels</a> über Land darstellte, der hochwertige und kostbare Waren umfasste, wobei unter anderem <a href="Palmyra" title="Palmyra">Palmyra</a> von Bedeutung war.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zwischen Rom und Parthien lagen des Weiteren verschiedene <a href="Kleink%C3%B6nig" title="Kleinkönig">Kleinkönigreiche</a> in <a href="Mesopotamien" title="Mesopotamien">Mesopotamien</a> (wie beispielsweise <a href="Osrhoene" title="Osrhoene">Osrhoene</a> und <a href="Kommagene" title="Kommagene">Kommagene</a>, hinzu kamen parthische Vasallenreiche wie die <a href="Charakene" title="Charakene">Charakene</a>), die auch in den folgenden Konflikten eine Rolle spielten.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Dennoch wurden, beginnend 92 v. Chr. (bzw. nach neuerer Datierung bereits 96 v. Chr.), verschiedene Verträge mit den Partherkönigen<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> geschlossen, um das zwischenstaatliche Verhältnis so gut wie möglich zu regeln.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für diese frühen Kontakte ist die Quellenlage allerdings besonders ungünstig und wenig eindeutig, so dass viele Details umstritten sind. Den Anfang hatte <a href="Lucius_Cornelius_Sulla_Felix" title="Lucius Cornelius Sulla Felix">Lucius Cornelius Sulla Felix</a> gemacht, als er <a href="Ariobarzanes_I._(Kappadokien)" title="Ariobarzanes I. (Kappadokien)">Ariobarzanes I.</a> auf den Thron von <a href="Kappadokien" title="Kappadokien">Kappadokien</a> wiedereinsetzte, der sich im Konflikt mit <a href="Tigranes_II." title="Tigranes II.">Tigranes II.</a> von Armenien und <a href="Mithridates_VI._(Pontos)" title="Mithridates VI. (Pontos)">Mithridates VI. von Pontos</a> befand.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In diesem Zusammenhang kam es auch zu einem Treffen mit einer von <a href="Mithridates_II._(Parthien)" title="Mithridates II. (Parthien)">Mithridates II.</a> entsandten parthischen Delegation, das angespannt verlief.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Aufgrund der Quellenlage ist unklar, ob ein regelrechter Vertrag, über ein Freundschaftsversprechen <i>(amicitia)</i> hinaus, abgeschlossen wurde.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es mag aber der <a href="Euphrat" title="Euphrat">Euphrat</a> als Grenze der jeweiligen Interessensphäre anerkannt worden sein.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Es folgten Kontakte unter <a href="Marcus_Terentius_Varro_Lucullus" title="Marcus Terentius Varro Lucullus">Lucullus</a> um 70 v. Chr., die vor allem in den Kontext der <a href="Mithridatische_Kriege" title="Mithridatische Kriege">Mithridatischen Kriege</a> gegen Mithridates VI. von Pontos gehören, was aber keine militärische Konfrontation mit Rom zur Folge hatte, vielmehr war der parthische König Mithridates II. auf Neutralität bedacht.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sein Nachfolger <a href="Phraates_III." title="Phraates III.">Phraates III.</a> wurde in diesem Konflikt dann sowohl von den Römern als auch von Mithridates VI. und Tigranes II. umworben. Lucullus gelang es im Jahr 69 v. Chr. zwar nicht, ein Bündnis mit Phraates gegen Mithridates VI. abzuschließen, doch erneuerte er wohl die <i>amicitia</i> und legte den Euphrat wohl spätestens nun als Grenze fest.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In der Forschung werden die römisch-parthischen Gespräche und möglichen Vereinbarungen unter Lucullus sowie die daran anschließende Entwicklung, wieder aufgrund der dünnen und teils unklaren Quellenlage, allerdings unterschiedlich interpretiert; zumal Phraates auch Mithridates und Tigranes Freundschaftsabsprachen anbot, die aber keinen reellen Wert in der Auseinandersetzung dieser beiden Herrscher mit Rom hatten.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die schwierige, fragmentierte Quellenlage erlaubt nur eine ungefähre Vorstellung von den jeweiligen Zielen beider Seiten. Doch scheinen zu diesem Zeitpunkt weder Rom noch Parthien an einer militärischen Konfrontation interessiert gewesen zu sein.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<p>66 v. Chr. kam es dann unter <a href="Gnaeus_Pompeius_Magnus" title="Gnaeus Pompeius Magnus">Pompeius</a> wieder zur Kontaktaufnahme mit Phraates III.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der bestehende Vertrag wurde erneuert, einschließlich der Anerkennung der Euphratgrenze; er umfasste eventuell sogar eine Bündnisvereinbarung. Kurz darauf verleibte Pompeius aber die Reste des Seleukidenreichs dem römischen Machtbereich als neue Provinz Syria direkt ein und verhielt sich nun aggressiver gegenüber den Parthern, so im <a href="Kaukasus" title="Kaukasus">Kaukasusbereich</a>, nachdem der armenische Machtbereich kollabierte und sowohl Rom als auch Parthien dies zu ihrem Vorteil nutzen wollten. Es kam in diesem Kontext zwar zu keinen militärischen Auseinandersetzungen, aber Armenien als Hauptstreitpunkt zwischen beiden Reichen kristallisierte sich hier bereits heraus. Pompeius stellte sogar die Euphratgrenze in Frage und verweigerte Phraates den Titel eines <a href="Gro%C3%9Fk%C3%B6nig" title="Großkönig">Königs der Könige</a>.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine militärische Auseinandersetzung, die 57 v. Chr. <a href="Aulus_Gabinius" title="Aulus Gabinius">Aulus Gabinius</a> plante und vom Senat nur knapp verhindert wurde,<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> schien nun nur noch eine Frage der Zeit zu sein.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Die_Partherkriege_des_1._Jahrhunderts_v._Chr.:_Von_Crassus_zur_Lösung_des_„Partherproblems“_unter_Augustus"><span id="Die_Partherkriege_des_1._Jahrhunderts_v._Chr.:_Von_Crassus_zur_L.C3.B6sung_des_.E2.80.9EPartherproblems.E2.80.9C_unter_Augustus"></span>Die Partherkriege des 1. Jahrhunderts v. Chr.: Von Crassus zur Lösung des „Partherproblems“ unter Augustus</h3></div>
<p>Die genannten Vertragsabschlüsse erwiesen sich letztlich als wenig tragfähig, zumal die späte <a href="R%C3%B6mische_Republik" title="Römische Republik">Römische Republik</a> sich spätestens mit der Bildung des sogenannten 1. <a href="Triumvirat" title="Triumvirat">Triumvirats</a> 60 v. Chr. in Auflösung befand.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der im Osten herrschende Triumvir <a href="Marcus_Licinius_Crassus" title="Marcus Licinius Crassus">Marcus Licinius Crassus</a> wollte sich militärisch beweisen und verfolgte eine aggressive Expansionspolitik gegenüber dem Partherreich. Diese „imperialistische“ Bestrebung war eingebettet in die skrupellose Machtpolitik der späten Republik, die hier auswärtig vor allem auf den Osten zielte und Parthien nicht als gleichberechtigte Macht ansah.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Parther und der fremde, exotisch wirkende Orient fungierten als Feindbild Roms. Dies wird besonders bei <a href="Plutarch" title="Plutarch">Plutarch</a> deutlich, dessen Partherbild sehr negativ ist. Parthien erscheint als grausamer Gegner Roms, dem man nicht vertrauen kann und der unterworfen werden muss.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<p>So unternahm Crassus im Jahr 54 v. Chr., ohne jegliche Provokation, einen großen Feldzug gegen die Parther mit sieben <a href="R%C3%B6mische_Legion" title="Römische Legion">Legionen</a> und weitere Hilfstruppen, alles in allem über 40.000 Mann.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es ist hierbei allerdings nicht ganz klar, ob Crassus eher im Alleingang handelte oder ob der Krieg nicht vielmehr eingebettet war in eine strategische Überlegung des Triumvirats, speziell hinsichtlich Armenien.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Jedenfalls scheint Crassus das syrische Kommando begehrt zu haben, um Prestige zu sammeln, wobei der Krieg mit Parthien zwar nicht ohne politische Rückendeckung erfolgte, aber wohl nicht nur auf allgemeine Zustimmung stieß.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die ersten Vorstöße im Jahr 54 v. Chr. verliefen erfolgreich, zumal der Partherkönig <a href="Orodes_II." title="Orodes II.">Orodes II.</a> mit innenpolitischen Konflikten zu kämpfen hatte. Die Römer konnten einige Städte erobern, bevor sich Crassus ins Winterquartier nach Syrien zurückzog. Hier erreichte ihn auch eine parthische Gesandtschaft, die sich nach dem Kriegsgrund erkundigte, die Crassus aber nur verspottet zurückschickte.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Crassus hatte die Parther aber unterschätzt und beging auch militärische Fehler, so als er den Ratschlag des armenischen Königs hinsichtlich der Feldzugsroute ignorierte.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Hauptfeldzug begann im Frühling 53 v. Chr., als Crassus mit seinen knapp über 40.000 Mann den <a href="Euphrat" title="Euphrat">Euphrat</a> bei <a href="Zeugma_(Stadt)" title="Zeugma (Stadt)">Zeugma</a> überquerte, wobei die ihm gegenüberstehenden parthischen Verbände etwa 10.000 Mann umfassten und sich vor allem aus Reiterei zusammensetzten.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Crassus scheint beabsichtigt zu haben, das parthische Mesopotamien bis zum Euphrat zu besetzen. Auf dem weiteren Weg erreichte das Heer <a href="Harran" title="Harran">Carrhae</a> (griechisch Karrhai). Nun wurde die parthische Streitmacht gesichtet, die Crassus unverzüglich stellen wollte, obwohl ihm einige seiner Offiziere davon abrieten, zumal die klimatischen Bedingungen ungünstig und die Soldaten erschöpft waren. So kam es Anfang Mai/Juni 53 v. Chr.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> zur katastrophalen römischen Niederlage in der <a href="Schlacht_bei_Carrhae" title="Schlacht bei Carrhae">Schlacht bei Carrhae</a>, in der drei Viertel des römischen Heeres getötet wurde oder in Gefangenschaft geriet.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Crassus selbst soll nach Verhandlungen mit dem parthischen Feldherrn <a href="Surenas" title="Surenas">Surenas</a> getötet worden sein.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der parthische Triumph war vollkommen. Es handelte sich um einen militärgeschichtlichen Meilenstein, da die zuvor fast stets siegreichen römischen Legionäre nun von vor allem berittenen, mobil agierenden Gegnern (einschließlich gepanzerter Reiterei) besiegt worden waren.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der abgeschlagene Kopf des Crassus wurde dem Partherkönig Orodes Plutarch zufolge im Rahmen einer Feier während der Aufführung von <a href="Euripides" title="Euripides">Euripides</a>’ <i><a href="Die_Bakchen" title="Die Bakchen">Die Bakchen</a></i> präsentiert, wobei die Verse aufgesagt wurden: „Wir bringen vom Berge / Ein frischgeschlachtetes Rind ins Haus, / Herrliche Jagdbeute!“<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In dieser Szene unterstrich Plutarch seine Schilderung von den angeblich grausamen Barbaren.<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 51/50 v. Chr. folgten weitere Kampfhandlungen, bevor der Konflikt vorerst abebbte.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Hauptgrund dafür waren die <a href="R%C3%B6mische_B%C3%BCrgerkriege" title="Römische Bürgerkriege">innerrömischen Machtkämpfe</a> dieser Zeit.<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<p>Kurz vor seiner Ermordung 44 v. Chr. hatte <a href="Gaius_Iulius_Caesar" title="Gaius Iulius Caesar">Gaius Iulius Caesar</a> einen Partherfeldzug geplant, zu dem es aber nicht mehr kam.<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Römer beabsichtigten offenbar, mit Stärke auf die Niederlage des Crassus zu reagieren und gegen Parthien vorzugehen, aber die innerrömischen Machtkämpfe verhinderten dies für mehrere Jahre. Die „Schmach von Carrhae“ wollte denn auch <a href="Marcus_Antonius" title="Marcus Antonius">Marcus Antonius</a>, der dem zweiten Triumvirat mit Caesars Großneffen Octavian (dem späteren Kaiser <a href="Augustus" title="Augustus">Augustus</a>) angehörte, tilgen, als er im Jahr 36 v. Chr. einen großen <a href="Antonius%E2%80%99_Partherfeldzug" title="Antonius’ Partherfeldzug">Partherfeldzug</a> unternahm.<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Ziel von Marcus Antonius war zudem die Schaffung von von Rom abhängigen Klientelreichen in Armenien und dem westlichen Partherreich. Er erhoffte sich dadurch nicht zuletzt eine Absicherung seines östlichen Herrschaftsraums,<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> zumal einige der im römischen Bürgerkrieg unterlegenen Republikaner (wie <a href="Quintus_Labienus" title="Quintus Labienus">Quintus Labienus</a>) Zuflucht bei den Parthern gefunden und sie zu Angriffen auf Syrien ermuntert hatten.<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> So waren die Parther unter dem Kommando des Labienus und eines parthischen Prinzen namens <a href="Pakoros_I." title="Pakoros I.">Pakoros</a> im Jahr 40 v. Chr. auf römisches Gebiet vorgedrungen, bevor sie <a href="Publius_Ventidius_Bassus" title="Publius Ventidius Bassus">Publius Ventidius Bassus</a> 39 v. Chr. erfolgreich abwehrte, wobei Labienus getötet wurde.<sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Feldzug des Marcus Antonius begann dann im Sommer 36 v. Chr., wobei das römische Heer, verstärkt durch Hilfstruppen, angeblich rund 100.000 Mann umfasst haben soll. Statt nach <a href="Mesopotamien" title="Mesopotamien">Mesopotamien</a> vorzustoßen, richtete Marcus Antonius die Hauptstoßrichtung nach <a href="Atropatene" title="Atropatene">Atropatene</a> und scheint damit den Partherkönig <a href="Phraates_IV." title="Phraates IV.">Phraates IV.</a> überrascht zu haben. Allerdings sahen sich die Römer bald schon gezwungen, die Stadt <a href="Phraaspa" title="Phraaspa">Phraaspa</a> zu belagern. Das dafür benötigte schwere Gerät konnten die Parther, die sich inzwischen gesammelt hatten, abfangen und die begleitenden römischen Truppen vernichten, so dass Marcus Antonius den Feldzug abbrechen musste, wobei sich sein armenischer Verbündeter, König <a href="Artavasdes_II._(Armenien)" title="Artavasdes II. (Armenien)">Artavasdes</a>, bereits zurückgezogen hatte. Auf dem Rückzug erlitten die Römer zudem recht hohe Verluste.<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<p>Bald darauf brachen die Machtkämpfe im zweiten Triumvirat aus, aus denen Augustus im Jahr 30 v. Chr. siegreich als Alleinherrscher Roms hervorging und so das <a href="Prinzipat" title="Prinzipat">Prinzipat</a> errichtete, das römische Kaisertum.<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Augustus erbte das „Partherproblem“, das aus der Niederlage des Crassus und der fehlgeschlagenen Orientpolitik des Marcus Antonius resultierte. Aber auch in Parthien, das immer wieder von inneren Unruhen geplagt war und wo die <a href="Gro%C3%9Fk%C3%B6nig" title="Großkönig">Großkönige</a> über ein eher locker aufgebautes Reich herrschten, war man nicht an einen Konflikt mit Rom interessiert, so lange keine weitere römische Einmischung drohte.<sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="#cite_note-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Jahr 20 v. Chr. setzte sich mit römischer Unterstützung in Armenien <a href="Tigranes_III." title="Tigranes III.">Tigranes III.</a> als neuer König durch; die Parther opponierten nicht, sondern waren vielmehr zu einer Verständigung mit Rom bereit.<sup id="cite_ref-42" class="reference"><a href="#cite_note-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die von den Parthern bei Carrhae 53 v. Chr. erbeuteten römischen <a href="Aquila_(Standarte)" title="Aquila (Standarte)">Legionsadler</a> gingen wieder in römischen Besitz über, als Augustus einen Vertrag mit dem Partherkönig Phraates IV. unterzeichnete und dafür die Euphratgrenze zwischen beiden Reichen anerkannte.<sup id="cite_ref-43" class="reference"><a href="#cite_note-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Phraates IV. war zu diesen Zugeständnisses nicht zuletzt aus Sorge um die Absicherung seiner königlichen Stellung bereit, konnten die Römer doch seinen Thronrivalen <a href="Tiridates_II." title="Tiridates II.">Tiridates</a> gegen ihn ausspielen. Diesen Erfolg ließ Augustus propagandistisch ausgiebig auf Münzen, auf einem neu errichteten Triumphbogen am <a href="Augustusforum" title="Augustusforum">Augustusforum</a> und in seinem Tatenbericht (<i><a href="Res_gestae_divi_Augusti" title="Res gestae divi Augusti">Res gestae divi Augusti</a></i> 29) feiern.<sup id="cite_ref-44" class="reference"><a href="#cite_note-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Das_1._Jahrhundert_n._Chr.">Das 1. Jahrhundert n. Chr.</h2></div>
<p>In der Folgezeit blieb Armenien zwischen beiden Reichen umstritten, so dass die latenten Spannungen auch in der Zeit des Augustus und seines Nachfolgers <a href="Tiberius" title="Tiberius">Tiberius</a> nie ganz abnahmen.<sup id="cite_ref-45" class="reference"><a href="#cite_note-45"><span class="cite-bracket">[</span>45<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dies war auch der Kriegsgrund für die Kämpfe in den Jahren <a href="R%C3%B6misch-Parthischer_Krieg_(58%E2%80%9363)" title="Römisch-Parthischer Krieg (58–63)">58 bis 63</a> n. Chr. (alle folgenden Jahresangaben sind n. Chr.), als es wohl im Jahr 54 dem Partherkönig <a href="Vologaeses_I." title="Vologaeses I.">Vologaeses I.</a> gelang, mit <a href="Trdat_I." title="Trdat I.">Trdat I.</a> (Tiridates) ein Familienmitglied der <a href="Arsakiden" title="Arsakiden">Arsakiden</a> als Klientelkönig von Armenien einzusetzen.<sup id="cite_ref-46" class="reference"><a href="#cite_note-46"><span class="cite-bracket">[</span>46<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Kaiser <a href="Nero" title="Nero">Nero</a> hatte daraufhin mit <a href="Gnaeus_Domitius_Corbulo" title="Gnaeus Domitius Corbulo">Gnaeus Domitius Corbulo</a> einen erfahrenen Feldherrn in den Osten geschickt.<sup id="cite_ref-47" class="reference"><a href="#cite_note-47"><span class="cite-bracket">[</span>47<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dieser konnte Armenien durch einen Feldzug 58/59 vorerst unter römische Kontrolle bringen, wobei <a href="Artaxata" title="Artaxata">Artaxata</a> und <a href="Tigranokerta" class="mw-redirect" title="Tigranokerta">Tigranokerta</a> in römische Hand fielen.<sup id="cite_ref-48" class="reference"><a href="#cite_note-48"><span class="cite-bracket">[</span>48<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Corbulo setzte im Jahr 60 mit <a href="Tigranes_VI." title="Tigranes VI.">Tigranes VI.</a> einen römischen Klientelkönig in Armenien ein und begab sich nach Syrien, wobei er rund 1.000 Legionäre und 3.000 bis 4.000 Reiter sowie Hilfstruppen zurückließ.<sup id="cite_ref-49" class="reference"><a href="#cite_note-49"><span class="cite-bracket">[</span>49<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es hatte den Römern geholfen, dass Vologaeses I., wie andere Partherkönige vorher und danach, innenpolitisch durch eine Revolte gebunden war; nun jedoch konzentrierte er seine Kräfte auf Armenien. Eine parthische Offensive musste zwar auf römischen Druck hin abgebrochen werden, aber es kam nur zu einem kurzzeitigen Waffenstillstand. Im Jahr 62 zwang Vologaeses dann aber während eines überraschenden Winterfeldzugs ein römisches Heer unter <a href="Lucius_Iunius_Caesennius_Paetus_(Konsul_61)" title="Lucius Iunius Caesennius Paetus (Konsul 61)">Lucius Iunius Caesennius Paetus</a> bei <a href="Rhandeia" title="Rhandeia">Rhandeia</a> zur Kapitulation.<sup id="cite_ref-50" class="reference"><a href="#cite_note-50"><span class="cite-bracket">[</span>50<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die römischen Truppen mussten sich vorerst zurückziehen, doch gelang es Corbulo, das Heer zu reorganisieren und im folgenden Jahr (63) mit starken Kräften gegen die Parther in Armenien vorzurücken, die sich nach einem römischen Vorstoß über den Euphrat zu Verhandlungen bereit erklärten.
</p><p>Im Jahr 63 kam es so ebenfalls bei Rhandeia zu einer vertraglichen Regelung, demnach konnte Trdat König von Armenien werden, musste sich jedoch von Kaiser Nero in dieser Position bestätigen lassen, was im Jahr 66 auch geschah.<sup id="cite_ref-51" class="reference"><a href="#cite_note-51"><span class="cite-bracket">[</span>51<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Somit unterstand Armenien von nun an formal römischer Oberherrschaft, faktisch aber sah sich Rom gezwungen, einen Arsakiden dort zu akzeptieren, was keine dauerhafte Lösung des Konflikts bedeutete.<sup id="cite_ref-52" class="reference"><a href="#cite_note-52"><span class="cite-bracket">[</span>52<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Beide Seiten waren aber zu einem Kompromiss gezwungen, da weder Rom das Gebiet dauerhaft zu kontrollieren noch Parthien sich militärisch gegen Rom durchzusetzen vermochte.<sup id="cite_ref-53" class="reference"><a href="#cite_note-53"><span class="cite-bracket">[</span>53<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Kompromiss sah somit vor, dass die Parther den armenischen König auswählten, dieser aber vom Kaiser eingesetzt werden musste. So etablierte sich eine arsakidische <a href="Arsakiden_(Armenien)" title="Arsakiden (Armenien)">Nebenlinie in Armenien</a>. In der angloamerikanischen Forschung wird dieser versuchte Lösungsansatz als „<span lang="en">Neronian settlement</span>“ bezeichnet.<sup id="cite_ref-54" class="reference"><a href="#cite_note-54"><span class="cite-bracket">[</span>54<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die weiterhin bestehende latente Spannung zwischen den beiden Großmächten im vorderasiatischen Raum war auch der Grund, weshalb Kaiser <a href="Vespasian" title="Vespasian">Vespasian</a> wenige Jahre später die römische Militärpräsenz im parthischen Grenzraum verstärkte: Die <i><a href="Legio_XVI_Flavia_Firma" title="Legio XVI Flavia Firma">legio XVI Flavia Firma</a></i> wurde in <a href="Samosata" title="Samosata">Samosata</a> stationiert, während die <i><a href="Legio_XII_Fulminata" title="Legio XII Fulminata">legio XII Fulminata</a></i> in <a href="Malatya" title="Malatya">Melitene</a> Garnison bezog. Im Jahr 72 annektierte Rom zudem das Klientelkönigreich <a href="Kommagene" title="Kommagene">Kommagene</a>.<sup id="cite_ref-55" class="reference"><a href="#cite_note-55"><span class="cite-bracket">[</span>55<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Trotz dieser sichtbaren Verschlechterung im römisch-parthischen Verhältnis,<sup id="cite_ref-56" class="reference"><a href="#cite_note-56"><span class="cite-bracket">[</span>56<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> kam es im weiteren Verlauf des 1. Jahrhunderts n. Chr. zu keinen direkten militärischen Auseinandersetzungen mehr, was sich im folgenden Jahrhundert aber grundlegend ändern sollte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Das_2._Jahrhundert:_Von_Trajans_Partherkrieg_zu_Septimius_Severus">Das 2. Jahrhundert: Von Trajans Partherkrieg zu Septimius Severus</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Trajan_und_Alexandertraum">Trajan und Alexandertraum</h3></div>
<p>Das 2. Jahrhundert bildete den Höhepunkt der römisch-parthischen Auseinandersetzungen. Ausgangspunkt war wieder einmal Armenien, wo der Partherkönig <a href="Osroes_I." title="Osroes I.">Osroes I.</a><sup id="cite_ref-57" class="reference"><a href="#cite_note-57"><span class="cite-bracket">[</span>57<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> um 112 (die genaue Chronologie ist unsicher) den dort herrschenden König <a href="Axidares" title="Axidares">Axidares</a> stürzte, einen neuen Herrscher namens Parthamasiris einsetzte und damit den römischen Kaiser <a href="Trajan" title="Trajan">Trajan</a> erzürnte, da somit die seit 63 bestehende römisch-parthische Vereinbarung bezüglich Armenien gebrochen war.<sup id="cite_ref-58" class="reference"><a href="#cite_note-58"><span class="cite-bracket">[</span>58<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In der neueren Forschung wird vermutet, dass Trajan unabhängig von dem Vertragsbruch einen Krieg mit den Parthern angestrebt hat,<sup id="cite_ref-59" class="reference"><a href="#cite_note-59"><span class="cite-bracket">[</span>59<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> zumal sich der Kaiser hervorragend zu inszenieren und heroisieren verstand, wozu militärische Erfolge maßgeblich beitrugen.<sup id="cite_ref-60" class="reference"><a href="#cite_note-60"><span class="cite-bracket">[</span>60<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sicher ist, dass Osroes keinen Krieg mit Rom wünschte und 113 Gesandte zu Trajan, der sich damals in <a href="Athen" title="Athen">Athen</a> aufhielt, schickte und um die Bestätigung des Parthamasiris mit Geschenken ersuchte. Trajan lehnte jedoch die Geschenke ab und teilte nur mit, er werde in Syrien entscheiden, was zu tun sei.<sup id="cite_ref-61" class="reference"><a href="#cite_note-61"><span class="cite-bracket">[</span>61<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Trajan suchte offensichtlich eine militärische, keine diplomatische Lösung, da es 114 zu einem öffentlichen Affront kam, als der Kaiser in Elegeia am Euphrat die erneute Bitte des Parthamasiris um seine Bestätigung als König von Armenien, diesmal von ihm persönlich vor Trajan vorgetragen, brüsk abwies; Armenien gehöre Rom allein.<sup id="cite_ref-62" class="reference"><a href="#cite_note-62"><span class="cite-bracket">[</span>62<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Spätestens nun war klar, dass Trajan den Krieg (der, wie das Treffen zeigt, durchaus vermeidbar gewesen wäre) gezielt herbeiführen wollte. Für die Römer schien es sich um eine günstige Situation zu handeln, die im Osten konkurrierende Großmacht auszuschalten, da Parthien Ende des 1./Anfang des 2. Jahrhunderts von starken Thronkämpfen geplagt wurde, die das Reich schwächten.<sup id="cite_ref-63" class="reference"><a href="#cite_note-63"><span class="cite-bracket">[</span>63<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Hinsichtlich des folgenden Feldzug Trajans, wofür über 80.000 Mann mobilisiert wurden und der im Frühling 114 mit dem Marsch nach <a href="Satala_(Kleinarmenien)" title="Satala (Kleinarmenien)">Satala</a> begann, fließen die Quellen nur äußerst spärlich, weshalb kaum Details bekannt sind und die Chronologie teils unklar ist.<sup id="cite_ref-64" class="reference"><a href="#cite_note-64"><span class="cite-bracket">[</span>64<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach dem erfolglosen Treffen mit Parthamasiris (der kurz darauf von den Römern getötet wurde) zog Trajan wohl im Sommer 114 von Elegeia nach Armenien, während Osroes I. innenpolitisch gebunden war. Die Römer stießen auf keinen nennenswerten Widerstand. Es kam auch zu ersten Vorstößen in Richtung <a href="Nisibis" title="Nisibis">Nisibis</a> in Nordmesopotamien, das von strategischer Bedeutung war und erobert wurde.<sup id="cite_ref-65" class="reference"><a href="#cite_note-65"><span class="cite-bracket">[</span>65<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im folgenden Jahr (115) stießen die Römer in drei Heeressäulen nach Mesopotamien vor und waren auch hier erfolgreich.<sup id="cite_ref-66" class="reference"><a href="#cite_note-66"><span class="cite-bracket">[</span>66<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Trajan sicherte seine Nachschubwege, Ende des Jahres befand sich der nordmesopotamische Raum fest in römischer Hand.<sup id="cite_ref-67" class="reference"><a href="#cite_note-67"><span class="cite-bracket">[</span>67<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Davon waren auch einige der regionalen Kleinreiche betroffen, die teils noch versucht hatten, auf römische Seite zu wechseln. Unter anderem fielen während dieses zweiten Feldzugs <a href="Singara" title="Singara">Singara</a> und Teile der <a href="Adiabene" title="Adiabene">Adiabene</a> an die Römer, wobei diese Pontonbrücken für Flussübergänge nutzten und entlang des <a href="Tigris" title="Tigris">Tigris</a> nach Süden vorstießen.<sup id="cite_ref-68" class="reference"><a href="#cite_note-68"><span class="cite-bracket">[</span>68<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> All dies erforderte einen erheblichen logistischen Aufwand, so dass die römischen Nachschubwege bis nach Kleinasien reichten und römische Flottenoffiziere aus dem westlichen Mittelmeerraum für diese Zeit in Syrien inschriftlich nachweisbar sind.<sup id="cite_ref-69" class="reference"><a href="#cite_note-69"><span class="cite-bracket">[</span>69<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es ist unklar, wie stark der parthische Widerstand war, doch scheinen die Römer ihn letztlich gebrochen zu haben, wobei Trajan anscheinend mehrmals selbst in Kämpfe direkt verwickelt war.<sup id="cite_ref-70" class="reference"><a href="#cite_note-70"><span class="cite-bracket">[</span>70<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<p>Der Kaiser überwinterte 115/16 in <a href="Antiochia_am_Orontes" title="Antiochia am Orontes">Antiochia am Orontes</a>, eine der größten Städte des Reiches und Ausgangspunkt zahlreicher römischer Militäroperationen im Orient.<sup id="cite_ref-71" class="reference"><a href="#cite_note-71"><span class="cite-bracket">[</span>71<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dort überlebte er Ende 115 ein <a href="Erdbeben_von_Antiochia_115" title="Erdbeben von Antiochia 115">schweres Erdbeben</a> nur knapp. Anfang 116 eröffnete er eine neue Offensive im Tigrisraum.<sup id="cite_ref-72" class="reference"><a href="#cite_note-72"><span class="cite-bracket">[</span>72<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese war ebenfalls erfolgreich, wobei sich mehrere Städte ohne Kampf ergaben. Nun stand der Weg nach <a href="Seleukeia-Ktesiphon" title="Seleukeia-Ktesiphon">Seleukeia</a>, der parthischen Hauptresidenz, endgültig offen. Osroes floh aus der Stadt und Trajan konnte kampflos einziehen. Im Anschluss daran nahm der Kaiser den Siegesbeinamen <i>Parthicus</i> (Parthersieger)<sup id="cite_ref-73" class="reference"><a href="#cite_note-73"><span class="cite-bracket">[</span>73<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> an und es wurden Münzen geprägt, die die Niederwerfung des Partherreiches feierten <i>(Parthia capta)</i>. Allerdings war es Trajan nicht gelungen, Osroes und das parthische Hauptheer zu stellen und zu vernichten.<sup id="cite_ref-74" class="reference"><a href="#cite_note-74"><span class="cite-bracket">[</span>74<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Anschließend reiste er bis zur Mündung des <a href="Persischer_Golf" title="Persischer Golf">Persischen Golfs</a>, wo Schiffe im Rahmen des <a href="Indienhandel" title="Indienhandel">Indienhandels</a> weiter nach Osten segelten. In manchen Quellen wird unterstellt, Trajan habe mit dem Gedanken gespielt, noch weitere Teile des Partherreiches zu erobern. Wahrscheinlich schwebte ihm <a href="Alexander_der_Gro%C3%9Fe" title="Alexander der Große">Alexander der Große</a>, der Eroberer des <a href="Ach%C3%A4menidenreich" title="Achämenidenreich">Achämenidenreichs</a>, ohnehin als Vorbild vor, zumal nicht wenige römische Generale bestrebt waren, den Taten Alexanders nachzueifern (<a href="Alexander-Imitatio" title="Alexander-Imitatio">Alexander-Imitatio</a>). Der Kaiser besuchte denn auch das Totenzimmer Alexanders in <a href="Babylon" title="Babylon">Babylon</a>.<sup id="cite_ref-75" class="reference"><a href="#cite_note-75"><span class="cite-bracket">[</span>75<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Reminiszenz an Alexander wird nicht nur bei <a href="Cassius_Dio" title="Cassius Dio">Cassius Dio</a> deutlich, der die Szene am Golf schildert,<sup id="cite_ref-76" class="reference"><a href="#cite_note-76"><span class="cite-bracket">[</span>76<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sondern auch in den in den erhaltenen Fragmenten der <i><a href="Parthika" title="Parthika">Parthika</a></i> <a href="Arrian" title="Arrian">Arrians</a>, in denen der Fokus auf Trajan lag. Das dürfte kein Zufall sein, da Arrian auch ein Werk über die Feldzüge Alexanders gegen Persien verfasst hatte und so Parallelen zwischen beiden Eroberern auftraten.<sup id="cite_ref-77" class="reference"><a href="#cite_note-77"><span class="cite-bracket">[</span>77<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nachdem bereits Armenien im Jahr 114 zu einer römischen Provinz wurde, geschah dies 115 auch mit Nordmesopotamien.<sup id="cite_ref-78" class="reference"><a href="#cite_note-78"><span class="cite-bracket">[</span>78<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ob Trajan im Jahr 116 zudem eine Provinz <i>Assyria</i> zwischen Euphrat und Tigris eingerichtet hat, ist aufgrund der diesbezüglich späten Quellenzeugnisse (nur die <a href="Sp%C3%A4tantike" title="Spätantike">spätantiken</a> Autoren <a href="Eutropius_(Historiker)" title="Eutropius (Historiker)">Eutropius</a> und <a href="Rufius_Festus" class="mw-redirect" title="Rufius Festus">Rufius Festus</a> berichten davon<sup id="cite_ref-79" class="reference"><a href="#cite_note-79"><span class="cite-bracket">[</span>79<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>) umstritten, es fehlt auch an numismatischen Belegen dafür, die hingegen für die Einrichtung der Provinzen Armenien und Mesopotamien vorhanden sind.<sup id="cite_ref-80" class="reference"><a href="#cite_note-80"><span class="cite-bracket">[</span>80<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Damit standen die bevölkerungsreichsten und wirtschaftlich wichtigsten Regionen des Partherreichs unter römischer Herrschaft.<sup id="cite_ref-81" class="reference"><a href="#cite_note-81"><span class="cite-bracket">[</span>81<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Partherkrieg Trajans wurde von <a href="Fergus_Millar" title="Fergus Millar">Fergus Millar</a> als eine Demonstration der fortbestehenden Vitalität des römischen Imperialismus und als erstes Anzeichen für ein strategisches Bekenntnis im Vorderen Orient bezeichnet, das bis zu den <a href="Islamische_Expansion" title="Islamische Expansion">arabischen Eroberungen</a> im 7. Jahrhundert andauern sollte.<sup id="cite_ref-82" class="reference"><a href="#cite_note-82"><span class="cite-bracket">[</span>82<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<p>Trajan stand auf dem Höhepunkt seiner Macht und Rom hatte seine größte Ausdehnung erreicht; es handelte sich aber um eine brüchige Fassade. Auf dem Rückweg vom Golf erfuhr der Kaiser nicht nur, dass die Parther weiterhin militärisch aktiv waren, sondern dass es in Mesopotamien zu einem parthischen und im Osten des Reiches zu einem Aufstand der <a href="Jude" class="mw-redirect" title="Jude">Juden</a> gekommen war, womit keiner gerechnet hatte. Die Parther unternahmen Vorstöße nach Armenien und Mesopotamien, während Aufständische römische Garnisonen massakrierten.<sup id="cite_ref-83" class="reference"><a href="#cite_note-83"><span class="cite-bracket">[</span>83<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Trajan musste eiligst Truppen sammeln, Südmesopotamien wurde geräumt, an eine neue römische Provinz war hier nicht mehr zu denken. Trajan setzte zwar im Herbst 116 mit <a href="Parthamaspates" title="Parthamaspates">Parthamaspates</a> einen parthischen Marionettenkönig in Seleukeia ein (der sich nur kurze Zeit an der Macht hielt) und ließ dies durch Münzprägungen feiern, doch war der Feldzug zu diesem Zeitpunkt faktisch gescheitert, zumal er das strategisch wichtige <a href="Hatra" title="Hatra">Hatra</a> nicht mehr erobern konnte.<sup id="cite_ref-84" class="reference"><a href="#cite_note-84"><span class="cite-bracket">[</span>84<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Traum eines Imperiums bis nach Babylon war wie eine Sandburg zusammengebrochen. Nach Trajans Tod im August 117 bemühte sich denn auch sein Nachfolger <a href="Hadrian_(Kaiser)" title="Hadrian (Kaiser)">Hadrian</a>, mit den Parthern zu einer vertraglichen Einigung zu kommen, was auch gelang, wobei die Grenze wieder auf den Vorkriegsstand zurückverlegt wurde und Armenien nicht dem Imperium einverleibt wurde.<sup id="cite_ref-85" class="reference"><a href="#cite_note-85"><span class="cite-bracket">[</span>85<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Mark_Aurel:_Der_Partherkrieg_des_Lucius_Verus_und_seine_Historiker">Mark Aurel: Der Partherkrieg des Lucius Verus und seine Historiker</h3></div>
<p>161 begannen diesmal die Parther unter <a href="Vologaeses_IV." title="Vologaeses IV.">Vologaeses IV.</a> den Krieg und fielen in Armenien ein.<sup id="cite_ref-86" class="reference"><a href="#cite_note-86"><span class="cite-bracket">[</span>86<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der drohende Krieg mit Parthien hatte sich bereits angekündigt, so dass 160/61 Kaiser <a href="Antoninus_Pius" title="Antoninus Pius">Antoninus Pius</a> Truppen nach Syrien verlegt hatte.<sup id="cite_ref-87" class="reference"><a href="#cite_note-87"><span class="cite-bracket">[</span>87<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Situation schien für Vologaeses günstig zu sein, da Antoninus Pius 161 verstorben war und seine Nachfolge (in einem ungewöhnlichen Doppelkaisertum) <a href="Mark_Aurel" title="Mark Aurel">Mark Aurel</a> und <a href="Lucius_Verus" title="Lucius Verus">Lucius Verus</a> angetreten hatten. Der Krieg begann katastrophal für Rom, als noch 161 bei Elegeia am Euphrat ein römisches Heer unter <a href="Marcus_Sedatius_Severianus" title="Marcus Sedatius Severianus">Marcus Sedatius Severianus</a> geschlagen wurde und die Parther auch in Syrien einfielen, was die gesamte römische Orientgrenze zu destabilisieren drohte.<sup id="cite_ref-88" class="reference"><a href="#cite_note-88"><span class="cite-bracket">[</span>88<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Unsicher ist, ob die Parther in Armenien auch einen neuen, ihnen genehmen König einsetzten, wie oft angenommen; in der neueren Forschung wird eher vermutet, dass der in Quellen erwähnte armenische König <a href="Pakoros_(Armenien)" title="Pakoros (Armenien)">Pakoros</a> bereits früher dort herrschte.<sup id="cite_ref-89" class="reference"><a href="#cite_note-89"><span class="cite-bracket">[</span>89<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Lucius Verus reiste daraufhin 162 in den Osten, um den (eher formalen) Oberbefehl im <a href="Partherkrieg_des_Lucius_Verus" title="Partherkrieg des Lucius Verus">Partherkrieg</a> zu übernehmen;<sup id="cite_ref-90" class="reference"><a href="#cite_note-90"><span class="cite-bracket">[</span>90<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ende 162 traf er in Antiochia ein. Militärisch war der junge Kaiser unerfahren, doch stand ihm mit <a href="Avidius_Cassius" title="Avidius Cassius">Avidius Cassius</a> ein erfahrener Feldherr zur Seite. Im Heer wurde die Ordnung wiederhergestellt und die Gegenoffensive vorbereitet. Die Parther konnten ihre Anfangserfolge nicht wiederholen, bereits 163 ging Armenien an die Römer verloren, als im Frühjahr <a href="Marcus_Statius_Priscus_Licinius_Italicus" title="Marcus Statius Priscus Licinius Italicus">Marcus Statius Priscus Licinius Italicus</a> dort von <a href="Kappadokien" title="Kappadokien">Kappadokien</a> aus einfiel und <a href="Artaxata" title="Artaxata">Artaxata</a> eroberte; daraufhin nahmen beide Kaiser den Siegesbeinamen <i>Armeniacus</i> an. Einige Kleinreiche in der Grenzregion wechselten die Seite und liefen zu Rom über.<sup id="cite_ref-91" class="reference"><a href="#cite_note-91"><span class="cite-bracket">[</span>91<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In Armenien setzte Lucius Verus mit einem gewissen <a href="Sohaemus_(Armenien)" title="Sohaemus (Armenien)">Sohaemus</a> einen neuen König ein.<sup id="cite_ref-92" class="reference"><a href="#cite_note-92"><span class="cite-bracket">[</span>92<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 164 marschierten die Römer von Armenien und Syrien aus gegen die Parther, im selben Jahr errang Avidius Cassius bei <a href="Dura-Europos" class="mw-redirect" title="Dura-Europos">Dura-Europos</a> einen Sieg.<sup id="cite_ref-93" class="reference"><a href="#cite_note-93"><span class="cite-bracket">[</span>93<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dieser strategisch nicht unwichtige Ort blieb fortan für fast ein Jahrhundert unter römischer Kontrolle, bevor er in den 250er Jahren von den <a href="Sassanidenreich" title="Sassanidenreich">Sassaniden</a> zerstört wurde.<sup id="cite_ref-94" class="reference"><a href="#cite_note-94"><span class="cite-bracket">[</span>94<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Avidius Cassius selbst zeichnete sich während des Feldzugs mehrmals aus und machte eine glänzende Karriere, bevor er 175 als <a href="Usurpator" class="mw-redirect" title="Usurpator">Usurpator</a> auftrat und getötet wurde.<sup id="cite_ref-95" class="reference"><a href="#cite_note-95"><span class="cite-bracket">[</span>95<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 164/65 gelangte Nordmesopotamien unter römischer Kontrolle, wobei die <a href="Osrhoene" title="Osrhoene">Osrhoene</a> und <a href="Nisibis" title="Nisibis">Nisibis</a> erobert wurden.<sup id="cite_ref-96" class="reference"><a href="#cite_note-96"><span class="cite-bracket">[</span>96<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach dem Fall von Nisibis stand der Weg nach Seleukeia für die Römer offen, die Stadt wurde Ende 165 erobert und geplündert.<sup id="cite_ref-97" class="reference"><a href="#cite_note-97"><span class="cite-bracket">[</span>97<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Beide Kaiser nannten sich seit 165 auch <i>Parthicus</i>, wobei Lucius Verus sogar zuerst die Siegesbeinamen <i>Parthicus maximus</i> („größter Parthersieger“, nun erstmals mit diesem Zusatz belegt) und <i>Medicus</i> (ab 166, bezogen auf die Vorstöße nach Media Atropatene im Partherreich) führte; diese Beinamen und den Titel <i>Armeniacus</i> übernahm Mark Aurel anschließend.<sup id="cite_ref-98" class="reference"><a href="#cite_note-98"><span class="cite-bracket">[</span>98<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der römische Triumph wurde zwar durch eine ausgebrochene Seuche geschmälert, die sogenannte <a href="Antoninische_Pest" title="Antoninische Pest">Antoninische Pest</a>, die viele Opfer forderte, doch der römische Feldzug, im Grunde eher eine Strafexpedition und nicht auf Eroberung ausgerichtet, war damit erfolgreich beendet.<sup id="cite_ref-99" class="reference"><a href="#cite_note-99"><span class="cite-bracket">[</span>99<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Rom hatte seinen Einfluss in Armenien behaupten können und seine Stellung im nordmesopotamischen Raum beträchtlich gestärkt.<sup id="cite_ref-100" class="reference"><a href="#cite_note-100"><span class="cite-bracket">[</span>100<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es kam (wohl im Jahr 166) zu einem Friedensvertrag, wovon beide Seiten profitierten, da die Römer ihre Nordgrenze sichern mussten und das Partherreich durch die Niederlage angeschlagen war.<sup id="cite_ref-101" class="reference"><a href="#cite_note-101"><span class="cite-bracket">[</span>101<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Zusammenhang mit dem Partherkrieg des Lucius Verus scheinen eine Reihe von Geschichtswerken entstanden zu sein, die den Triumph des jungen Kaisers lobpreisten, dabei allerdings stilistisch eher <a href="Thukydides" title="Thukydides">Thukydides</a> kopierten. Davon berichtet zumindest <a href="Lukian_von_Samosata" title="Lukian von Samosata">Lukian von Samosata</a> in seinem Werk <i>Wie man Geschichte schreiben soll</i> und erwähnt dabei <a href="Crepereius_Calpurnianus" title="Crepereius Calpurnianus">Crepereius Calpurnianus</a>. Ob es diese Historiker gab und sie tatsächlich eher geistlose Plagiate schrieben, ist unsicher; aber es weist doch auf den Eindruck hin, den der römische Triumph im Osten in intellektuellen Kreisen hinterlassen hat.<sup id="cite_ref-102" class="reference"><a href="#cite_note-102"><span class="cite-bracket">[</span>102<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es ist ohnehin bekannt, dass antike Geschichtswerke, die sich speziell mit dem Partherreich bzw. den militärischen Konflikten beschäftigten und Titel wie <i><a href="Parthika" title="Parthika">Parthika</a></i> trugen, entstanden sind, wenngleich sie (wenn überhaupt) nur sehr fragmentarisch überliefert sind.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Septimius_Severus_und_die_expeditio_parthica">Septimius Severus und die <i>expeditio parthica</i></h3></div>
<p><a href="Septimius_Severus" title="Septimius Severus">Septimius Severus</a>, der sich in den Thronkämpfen im Imperium Romanum während des <a href="Zweites_Vierkaiserjahr" title="Zweites Vierkaiserjahr">zweiten Vierkaiserjahrs</a> durchsetzen konnte, unternahm 195 sowie 197/198 zwei Feldzüge gegen die Parther. 195 diente die Unterstützung des im Vierkaiserjahr unterlegenen <a href="Pescennius_Niger" title="Pescennius Niger">Pescennius Niger</a> durch parthische Vasallen als Vorwand für die erfolgreich verlaufende erste <i>expeditio Parthica</i>.<sup id="cite_ref-103" class="reference"><a href="#cite_note-103"><span class="cite-bracket">[</span>103<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Krieg richtete sich gegen einige mit den Parthern verbündete <a href="Kleink%C3%B6nig" title="Kleinkönig">Kleinkönige</a>, darunter <a href="Abgar_VIII." title="Abgar VIII.">Abgar VIII.</a> von <a href="%C5%9Eanl%C4%B1urfa" title="Şanlıurfa">Edessa</a>, wobei nun die <a href="Adiabene" title="Adiabene">Adiabene</a> und <a href="Osrhoene" title="Osrhoene">Osrhoene</a> endgültig unter römische Kontrolle gerieten. Damit wurde die römische Orientgrenze weit über den Euphrat in Richtung Tigris verschoben, was nicht unproblematisch war.<sup id="cite_ref-104" class="reference"><a href="#cite_note-104"><span class="cite-bracket">[</span>104<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Abgar musste Geiseln stellen und das strategisch wichtige <a href="Nisibis" title="Nisibis">Nisibis</a> kam unter römische Kontrolle. Währenddessen war der regierende Partherkönig <a href="Vologaeses_V." title="Vologaeses V.">Vologaeses V.</a> wieder einmal durch Rebellionen gebunden und konnte nicht aktiv eingreifen.
</p><p>Im Jahr 197 brach Septimius Severus, nachdem Vologaeses wieder im Grenzraum aktiv war und damit römische Interessen tangierte,<sup id="cite_ref-105" class="reference"><a href="#cite_note-105"><span class="cite-bracket">[</span>105<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> für eine zweite <i>expeditio</i> in den Osten auf.<sup id="cite_ref-106" class="reference"><a href="#cite_note-106"><span class="cite-bracket">[</span>106<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Kaiser hatte speziell dafür programmatisch drei neue Legionen ausgehoben (<i>Parthica</i> I, II und III), wobei die <a href="Legio_II_Parthica" title="Legio II Parthica">II. <i>Parthica</i></a> später in Italien verblieb; insgesamt war der militärische Aufmarsch an der römischen Ostgrenze beträchtlich.<sup id="cite_ref-107" class="reference"><a href="#cite_note-107"><span class="cite-bracket">[</span>107<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die erhaltenen Quellen berichten kaum über den Feldzug, der sich diesmal gegen das eigentliche Partherreich richtete, das offenbar weiterhin durch innere Wirren geschwächt war. Armenien unterstellte sich den Römern und Abgar von Edessa entsandte Hilfstruppen. Im Spätsommer stießen die Römer vom Euphrat aus nach Süden vor, wofür auch eine Flussflotte eingesetzt wurde, ohne auf organisierten Widerstand zu stoßen. Ende 197/Anfang 198 wurde Seleukeia gestürmt und geplündert, wodurch Severus sein siegreiches Heer belohnte. Vologaeses V., durch die inneren Unruhen geschwächt, hatte sich in das iranische Hochland zurückgezogen, um dort das Adelsaufgebot zu versammeln. Bevor es zu einem Gegenangriff kommen konnte, hatten sich die Römer aber bereits wieder flussaufwärts zurückgezogen. Nach <a href="Cassius_Dio" title="Cassius Dio">Cassius Dio</a> sollen dabei 100.000 Gefangene mitgeführt worden sein.<sup id="cite_ref-108" class="reference"><a href="#cite_note-108"><span class="cite-bracket">[</span>108<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese Erfolge im Osten wurden später auf dem <a href="Septimius-Severus-Bogen" title="Septimius-Severus-Bogen">Septimius-Severus-Bogen</a> verewigt. Im Januar 198 nahm Septimius Severus den Beinamen <i>Parthicus maximus</i> an, der auch auf Münzen geprägt wurde.<sup id="cite_ref-109" class="reference"><a href="#cite_note-109"><span class="cite-bracket">[</span>109<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Den Beinamen <i>Parthicus</i> hatte vor ihm auch Trajan getragen, als dessen Nachfolger Severus sich nun darstellte. Durch diesen beachtlichen militärischen Erfolg gegen den großen Gegner Roms im Osten stabilisierte Severus auch seine eigene Herrschaft, zumal er zuvor vor allem gegen innerrömische Gegner gesiegt hatte, was wenig ruhmreich wirkte. Nun ernannte er seine Söhne zu Mitregenten.<sup id="cite_ref-110" class="reference"><a href="#cite_note-110"><span class="cite-bracket">[</span>110<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Kaiser hatte seine militärischen Fähigkeiten durch die Strafexpedition unter Beweis gestellt und den parthischen Einfluss geschwächt, womit sich Septimius Severus begnügte. Der zweite Partherkrieg scheint ohnehin primär als eine Demonstration römischer Macht, damit einhergehend der Herrschaftspropaganda und der Absicherung der östlichen Grenze gedient zu haben.<sup id="cite_ref-111" class="reference"><a href="#cite_note-111"><span class="cite-bracket">[</span>111<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine Belagerung Hatras, woran schon Trajan gescheitert war, blieb allerdings sowohl 198 als auch ein Jahr später erfolglos.<sup id="cite_ref-112" class="reference"><a href="#cite_note-112"><span class="cite-bracket">[</span>112<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Severus scheint zudem beabsichtigt zu haben, einen auf römisches Gebiet geflohenen aufständischen Partherprinzen als Marionette in Seleukeia zu installieren, so wie es vor ihm Trajan im Jahr 116 getan hatte, doch wurde der Plan aus unbekannten Gründen nicht mehr ausgeführt.<sup id="cite_ref-113" class="reference"><a href="#cite_note-113"><span class="cite-bracket">[</span>113<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Immerhin wurde aber die Provinz <a href="Mesopotamia_(Provinz)" title="Mesopotamia (Provinz)">Mesopotamia</a> eingerichtet, die auch Nisibis umfasste.<sup id="cite_ref-114" class="reference"><a href="#cite_note-114"><span class="cite-bracket">[</span>114<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Hier wurden nun auch die I. und III. <i>Parthica</i> stationiert: Für die <a href="Legio_I_Parthica" title="Legio I Parthica">I. <i>Parthica</i></a> ist die Garnison in <a href="Singara" title="Singara">Singara</a> gesichert belegt, die <a href="Legio_III_Parthica" title="Legio III Parthica">III. <i>Parthica</i></a> wurde vielleicht in Nisibis einquartiert.<sup id="cite_ref-115" class="reference"><a href="#cite_note-115"><span class="cite-bracket">[</span>115<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Das_frühe_3._Jahrhundert:_Caracalla_und_das_Ende_der_Parther"><span id="Das_fr.C3.BChe_3._Jahrhundert:_Caracalla_und_das_Ende_der_Parther"></span>Das frühe 3. Jahrhundert: Caracalla und das Ende der Parther</h2></div>
<p><a href="Caracalla" title="Caracalla">Caracalla</a>, Sohn und Nachfolger des Septimius Severus, begann in den 210er Jahren erneut damit, offensiv gegenüber dem Partherreich aufzutreten. Um 213 konkurrierten zwei Herrscher in Parthien um den Thron, <a href="Artabanos_IV." title="Artabanos IV.">Artabanos IV.</a> und <a href="Vologaeses_VI." title="Vologaeses VI.">Vologaeses VI.</a> So schien die Situation günstig zu sein, als Caracalla den Klientelkönig von Osrhoene, Abgar IX., im Jahr 213 nach Rom bestellte und festsetzen ließ; ebenso mischte sich Caracalla in Armenien ein.<sup id="cite_ref-116" class="reference"><a href="#cite_note-116"><span class="cite-bracket">[</span>116<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Gleichzeitig war Caracalla förmlich besessen von der Idee, den Taten Alexanders nachzueifern. Seine <a href="Alexander-Imitatio" title="Alexander-Imitatio">Alexander-Imitatio</a> zielte denn auch auf den Osten und Parthien ab, während er erfolglos in Armenien intervenierte, wo sein General Theokritos Ende 215 geschlagen wurde.<sup id="cite_ref-117" class="reference"><a href="#cite_note-117"><span class="cite-bracket">[</span>117<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Kaiser reiste 215 in den Osten und unternahm im Jahr 216 einen kurzen Feldzug gegen Vologaeses, der in Seleukeia residierte, brach diesen aber bald schon wieder ab, nachdem sich Vologaeses nachgiebig zeigte.<sup id="cite_ref-118" class="reference"><a href="#cite_note-118"><span class="cite-bracket">[</span>118<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Angeblich forderte Caracalla anschließend Artabanos IV. dazu auf (vermutlich hatte sich Artabanos inzwischen weitgehend gegen Vologaeses durchgesetzt, der aber weiterhin in Seleukeia residierte<sup id="cite_ref-119" class="reference"><a href="#cite_note-119"><span class="cite-bracket">[</span>119<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>), ihm eine seiner Töchter zur Frau zu geben, so dass beide Reiche vereinigt sein würden. Ob diese Schilderung in den Quellen zutreffend ist, ist in der Forschung umstritten.<sup id="cite_ref-120" class="reference"><a href="#cite_note-120"><span class="cite-bracket">[</span>120<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Quellen berichten kaum etwas über die folgenden militärischen Aktionen, der Bericht <a href="Herodian" title="Herodian">Herodians</a> ist in diesem Zusammenhang sehr unzuverlässig.<sup id="cite_ref-121" class="reference"><a href="#cite_note-121"><span class="cite-bracket">[</span>121<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Caracalla mobilisierte 216 die Truppen, die kampflos bis nach <a href="Erbil" title="Erbil">Arbela</a> vorrückten. Dort plünderten sie die Gräber der Kleinkönige der <a href="Adiabene" title="Adiabene">Adiabene</a>, bevor sich Caracalla nach Edessa ins Winterquartier zurückzog.<sup id="cite_ref-122" class="reference"><a href="#cite_note-122"><span class="cite-bracket">[</span>122<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das magere Ergebnis hielt den Kaiser nicht davon ab, einen großen Sieg zu propagieren. Die internen Konflikten im Partherreich erschwerten die effektive Abwehr gegenüber den Römern, doch konnte Artabanos im Frühling 217 ein Heer für den Gegenschlag sammeln.<sup id="cite_ref-123" class="reference"><a href="#cite_note-123"><span class="cite-bracket">[</span>123<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bevor es dazu kam, wurde Caracalla durch Verschwörer im April 217 getötet. Sein Nachfolger <a href="Macrinus" title="Macrinus">Macrinus</a>, der mutmaßlich daran beteiligt war, brach den geplanten Partherfeldzug schließlich ab, wobei Artabanos das römische Heer erfolgreich abwehrte und im Friedensvertrag von 218 hohe römische Geldzahlungen erwirken konnte.<sup id="cite_ref-124" class="reference"><a href="#cite_note-124"><span class="cite-bracket">[</span>124<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das Partherreich hatte sich erneut behaupten können, doch im Inneren bröckelte die Herrschaft der Arsakiden; immer wieder wurden die Partherkönige von eigenen Familienmitgliedern und <a href="Kleink%C3%B6nig" title="Kleinkönig">Kleinkönigen</a> in ihrem Reich herausgefordert. Um 220 erhob sich in <a href="Fars" title="Fars">Fars</a> der Kleinkönig <a href="Ardaschir_I." title="Ardaschir I.">Ardaschir</a>, Sohn des <a href="Papak" title="Papak">Papak</a>, gegen Artabanos IV.<sup id="cite_ref-125" class="reference"><a href="#cite_note-125"><span class="cite-bracket">[</span>125<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 224 wurde Artabanos geschlagen und getötet, zwei Jahre später fiel Seleukeia in Ardaschirs Hand. Die Arsakiden verloren ihren Thron, nur die <a href="Arsakiden_(Armenien)" title="Arsakiden (Armenien)">Nebenlinie in Armenien</a> konnte sich bis 428 an der Macht halten. Ardaschir gründete das <a href="Sassanidenreich" title="Sassanidenreich">Sassanidenreich</a>, das in der <a href="Sp%C3%A4tantike" title="Spätantike">Spätantike</a> der große Rivale Roms war und für dieses ein gefährlicherer Gegner sein sollte, als es die Parther je waren.<sup id="cite_ref-126" class="reference"><a href="#cite_note-126"><span class="cite-bracket">[</span>126<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Zeittafel">Zeittafel</h2></div>
<ul><li>96 oder 92 v. Chr.: erste römisch-parthische Kontakte und Vertragsverhandlungen</li>
<li>64/63 v. Chr.: Die Provinz <a href="Syria" title="Syria">Syria</a> wird eingerichtet, Rom und das Partherreich werden direkte Nachbarn.</li>
<li>54/53 v. Chr.: Partherkrieg des Crassus, vernichtende Niederlage der Römer in der <a href="Schlacht_bei_Carrhae" title="Schlacht bei Carrhae">Schlacht bei Carrhae</a> 53 v. Chr.</li>
<li>36 v. Chr.: <a href="Antonius%E2%80%99_Partherfeldzug" title="Antonius’ Partherfeldzug">Partherfeldzug des Marcus Antonius</a>, der mit einem römischen Rückzug endet</li>
<li>20 v. Chr.: Vertrag zwischen <a href="Augustus" title="Augustus">Augustus</a> und dem Partherkönig <a href="Phraates_IV." title="Phraates IV.">Phraates IV.</a> Rom akzeptiert den <a href="Euphrat" title="Euphrat">Euphrat</a> als Grenze, doch Armenien bleibt zwischen beiden Großmächten fortan umstritten.</li>
<li>58 bis 63 n. Chr.: <a href="R%C3%B6misch-Parthischer_Krieg_(58%E2%80%9363)" title="Römisch-Parthischer Krieg (58–63)">Römisch-Parthischer Krieg (58–63)</a> wegen Armenien.</li>
<li>63: Vertrag von <a href="Rhandeia" title="Rhandeia">Rhandeia</a> zwischen Rom und Parthien. Armenien steht fortan unter römischer Oberherrschaft, wo nun jedoch eine <a href="Arsakiden_(Armenien)" title="Arsakiden (Armenien)">arsakidische Nebenlinie</a> mit römischer Zustimmung regiert.</li>
<li>112/13: Der Partherkönig <a href="Osroes_I." title="Osroes I.">Osroes I.</a> stürzt seinen Neffen <a href="Axidares" title="Axidares">Axidares</a>, der mit römischer Duldung in Armenien regiert. Kaiser <a href="Trajan" title="Trajan">Trajan</a> nutzt dies als Vorwand für seinen Partherfeldzug.</li>
<li>114 bis 117: Partherfeldzug Trajans. Nach der Sicherung Armeniens fallen die Römer in Mesopotamien ein, das 115/16 vollständig in römischer Hand ist. <a href="Seleukeia_am_Tigris" class="mw-redirect" title="Seleukeia am Tigris">Seleukeia am Tigris</a> wird von den Römern erobert. Trajan ist auf dem Höhepunkt seiner Macht. Ein Aufstand der Juden und parthische Gegenschläge im Jahr 116 führen jedoch zum Scheitern des Feldzugs.</li>
<li>117: Nach dem Tod Trajans verzichtet Rom auf seine Eroberungen im Osten.</li>
<li>Um 140: Kaiser <a href="Antoninus_Pius" title="Antoninus Pius">Antoninus Pius</a> setzt einen romfreundlichen Klientelkönig in Armenien ein (wahrscheinlich <a href="Pakoros_(Armenien)" title="Pakoros (Armenien)">Pakoros</a>), was die römisch-parthischen Spannungen steigert.</li>
<li>161: Nach dem Tod des Antoninus Pius fallen die Parther unter <a href="Vologaeses_IV." title="Vologaeses IV.">Vologaeses IV.</a> in Armenien ein.</li>
<li>162 bis 166: <a href="Partherkrieg_des_Lucius_Verus" title="Partherkrieg des Lucius Verus">Partherkrieg des Lucius Verus</a>. Armenien wird 163 wieder römisch, 164 siegen die Römer in Mesopotamien. 165 fällt Seleukeia. Ausbruch der <a href="Antoninische_Pest" title="Antoninische Pest">antoninischen Pest</a> und Friedensvertrag.</li>
<li>195: erster Partherkrieg des <a href="Septimius_Severus" title="Septimius Severus">Septimius Severus</a>, eine eher begrenzte Strafexpedition gegen nordmesopotamische <a href="Kleink%C3%B6nig" title="Kleinkönig">Kleinkönige</a></li>
<li>197/98: Zweiter Partherkrieg des Severus. Rasche römische Erfolge; Seleukeia wird gestürmt. Bevor es zu einem parthischen Gegenschlag unter <a href="Vologaeses_V." title="Vologaeses V.">Vologaeses V.</a> kommt, ziehen die Römer sich zurück.</li>
<li>Um 213: Wie so oft wird Parthien von internen Machtkämpfen erschüttert, da sowohl <a href="Artabanos_IV." title="Artabanos IV.">Artabanos IV.</a> als auch <a href="Vologaeses_VI." title="Vologaeses VI.">Vologaeses VI.</a> die Krone beanspruchen. Dies nutzt Kaiser <a href="Caracalla" title="Caracalla">Caracalla</a> aus, der 215 in den Osten reist und sich aggressiv gegenüber Parthien verhält.</li>
<li>216/17: Caracalla plant militärische Operationen gegen Parthien, die aber zum Zeitpunkt seines Todes nicht über kleinere Vorstöße hinausreichen. Sein Nachfolger <a href="Macrinus" title="Macrinus">Macrinus</a> schließt 218 Frieden mit Artabanos IV.</li>
<li>224/26: Das <a href="Sassanidenreich" title="Sassanidenreich">Sassanidenreich</a> entsteht, Sturz der <a href="Arsakiden" title="Arsakiden">Arsakiden</a> im Partherreich.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Quellen">Quellen</h2></div>
<p>Die <a href="Quelle_(Geschichtswissenschaft)" title="Quelle (Geschichtswissenschaft)">Quellenlage</a> bezüglich der Parther ist nicht besonders ergiebig,<sup id="cite_ref-127" class="reference"><a href="#cite_note-127"><span class="cite-bracket">[</span>127<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> gerade im Vergleich zu den <a href="R%C3%B6misch-Persische_Kriege" title="Römisch-Persische Kriege">Kriegen</a> Roms mit dem <a href="Sassanidenreich" title="Sassanidenreich">Sassanidenreich</a> fließen die Quellen nur spärlich. Vor allem die erzählenden Quellen lassen die moderne Forschung oft im Stich, zumal mehrere Werke, in denen die Parther behandelt wurden, nicht oder nur fragmentarisch überliefert sind. So ist beispielsweise <a href="Pompeius_Trogus" title="Pompeius Trogus">Pompeius Trogus</a> nur in Exzerpten bei <a href="Marcus_Iunianus_Iustinus" title="Marcus Iunianus Iustinus">Marcus Iunianus Iustinus</a> erhalten. Die „Parthergeschichten“ <i>(<a href="Parthika" title="Parthika">Parthika</a>)</i> <a href="Apollodor_von_Artemita" title="Apollodor von Artemita">Apollodors von Artemita</a>, <a href="Arrian" title="Arrian">Arrians</a> und des <a href="Asinius_Quadratus" title="Asinius Quadratus">Asinius Quadratus</a> sind nur in wenigen Zitaten bei anderen Autoren überliefert. Besonders der Verlust der <i>Parthika</i> des Apollodoros und Arrians ist bedauerlich, weil Apollodoros aus dem Partherreich stammte (er wurde etwa von <a href="Strabon" title="Strabon">Strabon</a> benutzt) und Arrian Zugriff auf offizielle Dokumente gehabt zu haben scheint, wobei der Schwerpunkt seiner Schilderung auf der Zeit Trajans lag. In den erhaltenen westlichen (griechisch-römischen) Quellen erscheinen die Parther entsprechend vor allem als Feinde, bisweilen auch mit Anspielungen auf den angeblich dekadenten Orient. Auf parthischer Seite kommen vereinzelt Inschriften sowie erhaltene Textfragmente hinzu (wie Pergament- und Papyrusfunde).
</p><p>Für den Beginn der römisch-parthischen Auseinandersetzungen stehen uns vor allem die Biographien <a href="Plutarch" title="Plutarch">Plutarchs</a> zur Verfügung, die trotz der genretypischen Problematik wichtige Informationen zu den Feldzügen des Crassus und des Marcus Antonius bieten. Plutarch selbst schildert die Parther aber eher negativ als Barbaren. Sein Partherbild ist eingebettet in eine bis zu den <a href="Perserkriege" title="Perserkriege">Perserkriegen</a> zurückreichende <a href="Geschichte_der_Geschichtsschreibung#Antike" title="Geschichte der Geschichtsschreibung">historiographische</a> Tradition, wobei <a href="Topos_(Geisteswissenschaft)" title="Topos (Geisteswissenschaft)">Topoi</a> des griechisch-römischen Barbarenbilds aufgegriffen werden. Damit betont Plutarch den Gegensatz von Rom und Parthien.<sup id="cite_ref-128" class="reference"><a href="#cite_note-128"><span class="cite-bracket">[</span>128<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ergänzend kommen Informationen von <a href="Titus_Livius" title="Titus Livius">Titus Livius</a> (in Form von Inhaltsangaben aus den verlorenen Büchern seines Geschichtswerks <i><a href="Ab_urbe_condita_(Livius)" title="Ab urbe condita (Livius)">Ab urbe condita</a></i>), <a href="Velleius_Paterculus" title="Velleius Paterculus">Velleius Paterculus</a> und <a href="Cassius_Dio" title="Cassius Dio">Cassius Dio</a> hinzu; letzterer ist auch für die folgende Zeit wichtig. <a href="Flavius_Josephus" title="Flavius Josephus">Flavius Josephus</a> erwähnt in seinen in griechischer Sprache verfassten <i><a href="J%C3%BCdische_Altert%C3%BCmer" title="Jüdische Altertümer">Jüdischen Altertümern</a></i> ebenfalls die Konflikte Roms mit Parthien (bis ins 1. Jahrhundert n. Chr.). <a href="Tacitus" title="Tacitus">Tacitus</a> geht in seinen <i><a href="Annales_(Tacitus)" title="Annales (Tacitus)">Annalen</a></i> auf den Konflikt unter Nero im 1. Jahrhundert ein, wobei die Parther als würdige Rivalen Roms charakterisiert werden.<sup id="cite_ref-129" class="reference"><a href="#cite_note-129"><span class="cite-bracket">[</span>129<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Besonders trostlos ist hingegen die Überlieferung bezüglich der Partherkriege des 2. Jahrhunderts. Cassius Dios <i>Römische Geschichte</i> liegt für diesen Zeitabschnitt nur in Form von kurzen Auszügen und Zusammenfassungen vor. Der Partherkrieg Trajans ist auch in anderen Quellen besonders schlecht dokumentiert.<sup id="cite_ref-130" class="reference"><a href="#cite_note-130"><span class="cite-bracket">[</span>130<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für den Partherkrieg unter Mark Aurel, Septimius Severus und Caracalla kommen die jeweiligen Viten in der problematischen <a href="Sp%C3%A4tantike" title="Spätantike">spätantiken</a> <i><a href="Historia_Augusta" title="Historia Augusta">Historia Augusta</a></i> hinzu, die aber zumindest teilweise auf guten Quellen (wohl die verlorenen Biographien des <a href="Marius_Maximus" title="Marius Maximus">Marius Maximus</a>) beruhen. Sollten Partherkriegsgeschichten wie die des <a href="Crepereius_Calpurnianus" title="Crepereius Calpurnianus">Crepereius Calpurnianus</a> existiert haben, sind diese vollständig verlorengegangen. Zu Septimius Severus und Caracalla steht uns außerdem die (allerdings teils problematische) Kaisergeschichte <a href="Herodian" title="Herodian">Herodians</a> zur Verfügung. Die Informationen in den diversen spätantiken <a href="Breviarium_(Geschichtswerk)" title="Breviarium (Geschichtswerk)">Breviarien</a> (kurzgefasste Geschichtswerke) basieren für die hohe Kaiserzeit weitgehend auf einer gemeinsamen Quelle, der sogenannten <i><a href="Enmannsche_Kaisergeschichte" title="Enmannsche Kaisergeschichte">Enmannschen Kaisergeschichte</a></i>. Verstreute Informationen bieten auch andere spätere Autoren, die teils Zugriff auf heute verlorene Werke hatten, wie <a href="Johannes_Zonaras" title="Johannes Zonaras">Johannes Zonaras</a>.
</p><p>Hinzu kommen in den verschiedenen Zeitabschnitten unter anderem erhaltene Briefe (wie die <a href="Marcus_Tullius_Cicero" title="Marcus Tullius Cicero">Ciceros</a> und <a href="Marcus_Cornelius_Fronto" title="Marcus Cornelius Fronto">Frontos</a>), Inschriften, Münzfunde, Papyri, archäologische Befunde und verstreute Aussagen in einer Vielzahl von weiteren Quellen, darunter Berichte in orientalischen (wie der <a href="Chronik_von_Arbela" title="Chronik von Arbela">Chronik von Arbela</a>) und chinesischen Werken, die aber die fehlende historiographische Überlieferung nicht kompensieren können. Eine umfassende Quellensammlung mit deutschen Übersetzungen zur parthischen Geschichte liegt vor:
</p>
<ul><li><a href="Ursula_Hackl" title="Ursula Hackl">Ursula Hackl</a>, <a href="Bruno_Jacobs" title="Bruno Jacobs">Bruno Jacobs</a>, Dieter Weber (Hrsg.): <i>Quellen zur Geschichte des Partherreiches. Textsammlung mit Übersetzungen und Kommentaren.</i> 3 Bände. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2010.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Peter Edwell: <i>Rome and Persia at War. Imperial Competition and Contact, 193–363 CE.</i> Routledge, Abingdon 2021.</li>
<li><a href="Stefan_R._Hauser" title="Stefan R. Hauser">Stefan R. Hauser</a>: <i>Was there no paid standing army? A fresh look on military and political institutions in the Arsacid Empire.</i> In: Markus Mode, Jürgen Tubach (Hrsg.): <i>Arms and Armour as Indicators of Cultural Transfer. The Steppes and the Ancient World from Hellenistic Times to the Early Middle Ages.</i> Reichert, Wiesbaden 2006, ISBN 3-89500-529-0, S. 295–319 <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.academia.edu/2523094/Was_there_no_paid_standing_army_A_fresh_look_on_military_and_political_institutions_in_the_Arsacid_Empire">(online)</a></li>
<li>Stefan R. Hauser: <i>The Arsacid (Parthian) Empire.</i> In: Daniel T. Potts (Hrsg.): <i>A Companion to the Archaeology of the Ancient Near East.</i> Oxford 2012, S. 1001–1020.</li>
<li>John Hyland, Khodadad Rezakhani (Hrsg.): <i>Brill’s Companion to War in the Ancient Iranian Empires.</i> Brill, Leiden/Boston 2025.</li>
<li><a href="Christian_Marek" title="Christian Marek">Christian Marek</a>: <i>Rom und der Orient. Reiche, Götter, Könige.</i> C.H. Beck, München 2023.</li>
<li><a href="Fergus_Millar" title="Fergus Millar">Fergus Millar</a>: <i>The Roman Near East, 31 B.C.–A.D. 337</i>. Harvard University Press, Cambridge/Massachusetts 1993.</li>
<li>Rubina Raja (Hrsg.): <i>The Oxford Handbook of the Hellenistic and Roman Near East.</i> Oxford University Press, Oxford 2025.</li>
<li><a href="Klaus_Schippmann" title="Klaus Schippmann">Klaus Schippmann</a>: <i>Grundzüge der parthischen Geschichte</i>. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1980, ISBN 3-534-07064-X.</li>
<li>Jason M. Schlude: <i>Rome, Parthia, and the Politics of Peace: The Origins of War in the Ancient Middle East.</i> Routledge, Abingdon 2020.</li>
<li>Martin Schottky: <i>Parther- und Perserkriege.</i> In: <i><a href="Der_Neue_Pauly" title="Der Neue Pauly">Der Neue Pauly</a></i>. Band 9 (2000), Sp. 375–377 (sehr knapper Überblick).</li>
<li>Rose M. Sheldon: <i>Rome’s war in Parthia</i>. Vallentine Mitchell, London 2010, ISBN 978-0-85303-981-5.</li>
<li><a href="Geo_Widengren" title="Geo Widengren">Geo Widengren</a>: <i>Iran, der große Gegner Roms: Königsgewalt, Feudalismus, Militärwesen.</i> In: <i><a href="Aufstieg_und_Niedergang_der_r%C3%B6mischen_Welt" title="Aufstieg und Niedergang der römischen Welt">Aufstieg und Niedergang der römischen Welt</a></i> (ANRW). Band II 9.1. Walter de Gruyter, Berlin/New York 1979, S. 219–306.</li>
<li><a href="Karl-Heinz_Ziegler" title="Karl-Heinz Ziegler">Karl-Heinz Ziegler</a>: <i>Die Beziehungen zwischen Rom und dem Partherreich. Ein Beitrag zur Geschichte des Völkerrechts</i>. Franz Steiner, Wiesbaden 1964.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Parthian-Roman_wars?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Partherkriege</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anmerkungen">Anmerkungen</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Zu Armenien ab dem späten 1. Jahrhundert v. Chr. siehe etwa <a href="Christoph_Baumer" title="Christoph Baumer">Christoph Baumer</a>: <i>History of the Caucasus. Volume One: At the Crossroads of Empires.</i> London 2021, S. 140 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Raoul McLaughlin: <i>Rome and the Distant East. Trade Routes to the Ancient Lands of Arabia, India and China.</i> London/New York 2010.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Einen recht umfassenden Überblick bietet <a href="Udo_Hartmann" title="Udo Hartmann">Udo Hartmann</a>: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/1207241849/34">Herrscher mit geteilten Loyalitäten. Vasallenherrscher und Klientelkönige zwischen Rom und Parthien</a>.</i> In: Ernst Baltrusch, Julia Wilker (Hrsg.): <i>Amici – socii – clientes? Abhängige Herrschaft im Imperium Romanum.</i> Berlin 2015, S. 301 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Zu den jeweiligen Herrschern und anderen relevanten parthischen Personen siehe grundsätzlich die Einträge in Margarete Karras-Klapproth: <i>Prosopographische Studien zur Geschichte des Partherreiches auf der Grundlage antiker literarischer Überlieferung.</i> Bonn 1988.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. den zusammenfassenden Überblick bei Jason M. Schlude: <i>Rome, Parthia, and the Politics of Peace: The Origins of War in the Ancient Middle East.</i> Abingdon 2020, S. 22 ff., der den Vertrag unter Sulla, wie andere Forscher, bereits ins Jahr 96 v. Chr. datiert (vgl. auch Jörg Fündling: <i>Sulla.</i> Darmstadt 2010, S. 48 f.); Karl-Heinz Ziegler: <i>Die Beziehungen zwischen Rom und dem Partherreich.</i> Wiesbaden 1964, S. 20 ff. (Datierung 92 v. Chr.). Dies hängt mit der Datierung der Praetur Sullas zusammen.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Zu den Hintergründen siehe etwa Christian Marek: <i>Rom und der Orient. Reiche, Götter, Könige.</i> München 2023, S. 104 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Jason M. Schlude: <i>Rome, Parthia, and the Politics of Peace: The Origins of War in the Ancient Middle East.</i> Abingdon 2020, S. 24 f.; Rose M. Sheldon: <i>Rome’s war in Parthia.</i> London 2010, S. 15 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Karl-Heinz Ziegler: <i>Die Beziehungen zwischen Rom und dem Partherreich.</i> Wiesbaden 1964, S. 21–23.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Zu den verschiedenen Forschungsinterpretationen vgl. Jason M. Schlude: <i>Rome, Parthia, and the Politics of Peace: The Origins of War in the Ancient Middle East.</i> Abingdon 2020, S. 26 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe dazu Jason M. Schlude: <i>Rome, Parthia, and the Politics of Peace: The Origins of War in the Ancient Middle East.</i> Abingdon 2020, S. 29 ff.; Rose M. Sheldon: <i>Rome’s war in Parthia.</i> London 2010, S. 17 f.; Karl-Heinz Ziegler: <i>Die Beziehungen zwischen Rom und dem Partherreich.</i> Wiesbaden 1964, S. 24 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Karl-Heinz Ziegler: <i>Die Beziehungen zwischen Rom und dem Partherreich.</i> Wiesbaden 1964, S. 27.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Jason M. Schlude: <i>Rome, Parthia, and the Politics of Peace: The Origins of War in the Ancient Middle East.</i> Abingdon 2020, S. 31 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Jason M. Schlude: <i>Rome, Parthia, and the Politics of Peace: The Origins of War in the Ancient Middle East.</i> Abingdon 2020, S. 35.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Jason M. Schlude: <i>Rome, Parthia, and the Politics of Peace: The Origins of War in the Ancient Middle East.</i> Abingdon 2020, S. 42 ff.; Rose M. Sheldon: <i>Rome’s war in Parthia.</i> London 2010, S. 18; Karl-Heinz Ziegler: <i>Die Beziehungen zwischen Rom und dem Partherreich.</i> Wiesbaden 1964, S. 28 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Karl-Heinz Ziegler: <i>Die Beziehungen zwischen Rom und dem Partherreich.</i> Wiesbaden 1964, S. 30 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Rose M. Sheldon: <i>Rome’s war in Parthia.</i> London 2010, S. 18 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. dazu <a href="Karl_Christ" title="Karl Christ">Karl Christ</a>: <i>Krise und Untergang der römischen Republik.</i> Jubiläumsausgabe. Darmstadt 2019, S. 283 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Karl-Heinz Ziegler: <i>Die Beziehungen zwischen Rom und dem Partherreich.</i> Wiesbaden 1964, S. 38 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Udo Hartmann: <i>Das Bild der Parther bei Plutarch.</i> In: <i>Historia</i> 56 (2008), S. 426–452, speziell S. 444 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Zu Details siehe Rose M. Sheldon: <i>Rome’s war in Parthia.</i> London 2010, S. 29 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Bruce A. Marshall: <i>Crassus. A Political Biography.</i> Amsterdam 1976, S. 142 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. zu den Hintergründen Jason M. Schlude: <i>Rome, Parthia, and the Politics of Peace: The Origins of War in the Ancient Middle East.</i> Abingdon 2020, S. 60 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text">Rose M. Sheldon: <i>Rome’s war in Parthia.</i> London 2010, S. 32; Klaus Schippmann: <i>Grundzüge der parthischen Geschichte.</i> Darmstadt 1980, S. 37.</span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text">Rose M. Sheldon: <i>Rome’s war in Parthia.</i> London 2010, S. 33.</span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text">Rose M. Sheldon: <i>Rome’s war in Parthia.</i> London 2010, S. 33 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text">Die Schlacht wird unterschiedlich datiert, vgl. etwa Rose M. Sheldon: <i>Rome’s war in Parthia.</i> London 2010, S. 35 (6. Mai) und Bruce A. Marshall: <i>Crassus. A Political Biography.</i> Amsterdam 1976, S. 157 (9. Juni). In der neueren Forschung wird aber der 9. Juni favorisiert, vgl. Giusto Traina: <i>Schlachten. D: Carrhae.</i> In: <i><a href="Der_Neue_Pauly" title="Der Neue Pauly">Der Neue Pauly</a>. Supplemente II Online.</i> Band 12: Militärgeschichte der griechisch-römischen Antike. Stuttgart 2022 (Artikel online abgefragt).</span>
</li>
<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text">Rose M. Sheldon: <i>Rome’s war in Parthia.</i> London 2010, S. 35 ff. Vgl. auch <a href="Dieter_Timpe" title="Dieter Timpe">Dieter Timpe</a>: <i>Die Bedeutung der Schlacht von Carrhae.</i> In: <i>Museum Helveticum</i> 19, 1962, S. 104–129.</span>
</li>
<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Bruce A. Marshall: <i>Crassus. A Political Biography.</i> Amsterdam 1976, S. 160 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Christian Marek: <i>Rom und der Orient. Reiche, Götter, Könige.</i> München 2023, S. 117 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-30">↑</a></span> <span class="reference-text">Plutarch, <i>Crassus</i> 33, Übersetzung Konrat Ziegler.</span>
</li>
<li id="cite_note-31"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-31">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. dazu Udo Hartmann: <i>Das Bild der Parther bei Plutarch.</i> In: <i>Historia</i> 56 (2008), S. 426–452, hier S. 445.</span>
</li>
<li id="cite_note-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-32">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Klaus Schippmann: <i>Grundzüge der parthischen Geschichte.</i> Darmstadt 1980, S. 40 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-33"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-33">↑</a></span> <span class="reference-text">Zu den politischen Hintergründen und der jeweiligen Reaktion siehe Jason M. Schlude: <i>Rome, Parthia, and the Politics of Peace: The Origins of War in the Ancient Middle East.</i> Abingdon 2020, S. 75 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-34"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-34">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="J%C3%BCrgen_Malitz" title="Jürgen Malitz">Jürgen Malitz</a>: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/1227255306/34">Caesars Partherkrieg</a></i>. In: <i><a href="Historia_(Zeitschrift)" title="Historia (Zeitschrift)">Historia</a>.</i> Band 33, 1984, S. 21–59.</span>
</li>
<li id="cite_note-35"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-35">↑</a></span> <span class="reference-text">Zu Details siehe <a href="Helmut_Halfmann" title="Helmut Halfmann">Helmut Halfmann</a>: <i>Marcus Antonius.</i> Darmstadt 2011, S. 153 ff.; Rose M. Sheldon: <i>Rome’s war in Parthia.</i> London 2010, S. 65 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-36"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-36">↑</a></span> <span class="reference-text">Helmut Halfmann: <i>Marcus Antonius.</i> Darmstadt 2011, S. 153.</span>
</li>
<li id="cite_note-37"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-37">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. auch Peter Edwell: <i>Rome and Persia at War. Imperial Competition and Contact, 193–363 CE.</i> Abingdon 2021, S. 30 f.; Jason M. Schlude: <i>Rome, Parthia, and the Politics of Peace: The Origins of War in the Ancient Middle East.</i> Abingdon 2020, S. 81 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-38"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-38">↑</a></span> <span class="reference-text">Helmut Halfmann: <i>Marcus Antonius.</i> Darmstadt 2011, S. 126 und S. 137 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-39"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-39">↑</a></span> <span class="reference-text">Zum Scheitern des Feldzugs vgl. Helmut Halfmann: <i>Marcus Antonius.</i> Darmstadt 2011, S. 157 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-40"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-40">↑</a></span> <span class="reference-text">Zum historischen Kontext der römischen Kaiserzeit siehe etwa <a href="Hartwin_Brandt" title="Hartwin Brandt">Hartwin Brandt</a>: <i>Die Kaiserzeit. Römische Geschichte von Octavian bis Diocletian. 31 v. Chr.–284 n. Chr.</i> München 2021.</span>
</li>
<li id="cite_note-41"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-41">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Christian Marek: <i>Rom und der Orient. Reiche, Götter, Könige.</i> München 2023, S. 133.</span>
</li>
<li id="cite_note-42"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-42">↑</a></span> <span class="reference-text">Christian Marek: <i>Rom und der Orient. Reiche, Götter, Könige.</i> München 2023, S. 149 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-43"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-43">↑</a></span> <span class="reference-text">Rose M. Sheldon: <i>Rome’s war in Parthia.</i> London 2010, S. 81 ff.; Karl-Heinz Ziegler: <i>Die Beziehungen zwischen Rom und dem Partherreich.</i> Wiesbaden 1964, S. 45 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-44"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-44">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Jochen_Bleicken" title="Jochen Bleicken">Jochen Bleicken</a>: <i>Augustus.</i> Berlin 1998, S. 357 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-45"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-45">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. dazu Peter Edwell: <i>Rome and Persia at War. Imperial Competition and Contact, 193–363 CE.</i> Abingdon 2021, S. 34 ff.; Rose M. Sheldon: <i>Rome’s war in Parthia.</i> London 2010, S. 91 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-46"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-46">↑</a></span> <span class="reference-text">Zur Regierungszeit Trdats vgl. knapp Christoph Baumer: <i>History of the Caucasus. Volume One: At the Crossroads of Empires.</i> London 2021, S. 166 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-47"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-47">↑</a></span> <span class="reference-text">Jason M. Schlude: <i>Rome, Parthia, and the Politics of Peace: The Origins of War in the Ancient Middle East.</i> Abingdon 2020, S. 127.</span>
</li>
<li id="cite_note-48"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-48">↑</a></span> <span class="reference-text">Zum Partherkrieg siehe Leonardo Gregoratti: <i>The Arsacids vs. Rome (First to Third Centuries CE): Observations on Parthian Tactics and Warfare.</i> In: John Hyland, Khodadad Rezakhani (Hrsg.): <i>Brill’s Companion to War in the Ancient Iranian Empires.</i> Leiden/Boston 2025, S. 366–399, hier S. 379 ff.; Christian Marek: <i>Rom und der Orient. Reiche, Götter, Könige.</i> München 2023, S. 193 f.; Rose M. Sheldon: <i>Rome’s war in Parthia.</i> London 2010, S. 104 ff.; E. L. Wheeler: <i>The Chronology of Corbulo in Armenia.</i> In: <i>Klio</i> 79 (1997), S. 383–397.</span>
</li>
<li id="cite_note-49"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-49">↑</a></span> <span class="reference-text">Rose M. Sheldon: <i>Rome’s war in Parthia.</i> London 2010, S. 107.</span>
</li>
<li id="cite_note-50"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-50">↑</a></span> <span class="reference-text">Rose M. Sheldon: <i>Rome’s war in Parthia.</i> London 2010, S. 108 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-51"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-51">↑</a></span> <span class="reference-text">Karl-Heinz Ziegler: <i>Die Beziehungen zwischen Rom und dem Partherreich.</i> Wiesbaden 1964, S. 72–75. Zur Partherpolitik Neros siehe Jason M. Schlude: <i>Rome, Parthia, and the Politics of Peace: The Origins of War in the Ancient Middle East.</i> Abingdon 2020, S. 127 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-52"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-52">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. auch Christoph Baumer: <i>History of the Caucasus. Volume One: At the Crossroads of Empires.</i> London 2021, S. 166 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-53"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-53">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Christian Marek: <i>Rom und der Orient. Reiche, Götter, Könige.</i> München 2023, S. 194.</span>
</li>
<li id="cite_note-54"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-54">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. beispielsweise Alan K. Bowman, Peter Garnsey, Dominic Rathbone (Hrsg.): <i><a href="The_Cambridge_Ancient_History" title="The Cambridge Ancient History">The Cambridge Ancient History</a>.</i> 2. Auflage. Band 11 (The High Empire. AD 70–192). Cambridge 2000, S. 124; Jake Nabel: <i>The Arsacids of Rome. Misunderstanding in Roman-Parthian relations.</i> Oakland 2025, S. 101, Anmerkung 81; Jason M. Schlude: <i>Rome, Parthia, and the Politics of Peace: The Origins of War in the Ancient Middle East.</i> Abingdon 2020, S. 177, Anmerkung 2.</span>
</li>
<li id="cite_note-55"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-55">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. zur flavischen Partherpolitik Jason M. Schlude: <i>Rome, Parthia, and the Politics of Peace: The Origins of War in the Ancient Middle East.</i> Abingdon 2020, S. 149 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-56"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-56">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. auch Karl-Heinz Ziegler: <i>Die Beziehungen zwischen Rom und dem Partherreich.</i> Wiesbaden 1964, S. 78 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-57"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-57">↑</a></span> <span class="reference-text">Zu dessen Außenpolitik vgl. Marek J. Olbrycht: <i>Das Arsakidenreich zwischen der mediterranen Welt und Innerasien. Bemerkungen zur politischen Strategie der Arsakiden von Vologases I. bis zum Herrschaftsantritt des Vologases III. (50-147 n.Chr.).</i> In: Edward Dabrowa (Hrsg.): <i>Ancient Iran and the Mediterranean World.</i> Kraków 1998, S. 113–159, hier S. 144 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-58"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-58">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Karl_Christ" title="Karl Christ">Karl Christ</a>: <i>Geschichte der römischen Kaiserzeit.</i> 6. Auflage. München 2009, S. 307; Klaus Schippmann: <i>Grundzüge der parthischen Geschichte.</i> Darmstadt 1980, S. 60; Jason M. Schlude: <i>Rome, Parthia, and the Politics of Peace: The Origins of War in the Ancient Middle East.</i> Abingdon 2020, S. 158; Karl-Heinz Ziegler: <i>Die Beziehungen zwischen Rom und dem Partherreich.</i> Wiesbaden 1964, S. 98 f. In manchen modernen Darstellungen werden die Herrscher durcheinandergebracht (so habe Osroes demnach seinen Neffen Axidares eingesetzt); Axidares und Parthamasiris waren Brüder, Söhne von <a href="Pakoros_II." title="Pakoros II.">Pakoros II.</a>, den dessen Bruder Osroes I. gestürzt hatte. Zu den Personen siehe die Einträge in Margarete Karras-Klapproth: <i>Prosopographische Studien zur Geschichte des Partherreiches auf der Grundlage antiker literarischer Überlieferung.</i> Bonn 1988, speziell S. 42 f. (Axidares) und S. 128 f. (Parthamasiris).</span>
</li>
<li id="cite_note-59"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-59">↑</a></span> <span class="reference-text">Leonardo Gregoratti: <i>The Arsacids vs. Rome (First to Third Centuries CE): Observations on Parthian Tactics and Warfare.</i> In: John Hyland, Khodadad Rezakhani (Hrsg.): <i>Brill’s Companion to War in the Ancient Iranian Empires.</i> Leiden/Boston 2025, S. 366–399, hier S. 384; Rose M. Sheldon: <i>Rome’s war in Parthia.</i> London 2010, S. 126 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-60"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-60">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. auch <a href="Karl_Strobel" title="Karl Strobel">Karl Strobel</a>: <i>Divus Traianus Parthicus and the Near East.</i> In: Rubina Raja (Hrsg.): <i>The Oxford Handbook of the Hellenistic and Roman Near East.</i> Oxford 2025, S. 325 ff., hier S. 329 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-61"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-61">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. dazu Jason M. Schlude: <i>Rome, Parthia, and the Politics of Peace: The Origins of War in the Ancient Middle East.</i> Abingdon 2020, S. 158 f.; Karl-Heinz Ziegler: <i>Die Beziehungen zwischen Rom und dem Partherreich.</i> Wiesbaden 1964, S. 99.</span>
</li>
<li id="cite_note-62"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-62">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Leonardo Gregoratti: <i>The Arsacids vs. Rome (First to Third Centuries CE): Observations on Parthian Tactics and Warfare.</i> In: John Hyland, Khodadad Rezakhani (Hrsg.): <i>Brill’s Companion to War in the Ancient Iranian Empires.</i> Leiden/Boston 2025, S. 366–399, hier S. 385; Jason M. Schlude: <i>Rome, Parthia, and the Politics of Peace: The Origins of War in the Ancient Middle East.</i> Abingdon 2020, S. 159.</span>
</li>
<li id="cite_note-63"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-63">↑</a></span> <span class="reference-text">Marek J. Olbrycht: <i>Das Arsakidenreich zwischen der mediterranen Welt und Innerasien. Bemerkungen zur politischen Strategie der Arsakiden von Vologases I. bis zum Herrschaftsantritt des Vologases III. (50-147 n.Chr.).</i> In: Edward Dabrowa (Hrsg.): <i>Ancient Iran and the Mediterranean World.</i> Kraków 1998, S. 113–159, hier S. 144 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-64"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-64">↑</a></span> <span class="reference-text">Peter Edwell: <i>Rome and Persia at War. Imperial Competition and Contact, 193–363 CE.</i> Abingdon 2021, S. 39 ff.; Frank A. Lepper: <i>Trajan’s Parthian war.</i> Oxford 1948; Chris S. Lightfood: <i>Trajan’s Parthian War and the Fourth-Century Perspective.</i> In: <i><a href="Journal_of_Roman_Studies" class="mw-redirect" title="Journal of Roman Studies">Journal of Roman Studies</a></i> 80, 1990, S. 115–126; Christian Marek: <i>Rom und der Orient. Reiche, Götter, Könige.</i> München 2023, S. 238 ff.; Rose M. Sheldon: <i>Rome’s war in Parthia.</i> London 2010, S. 129 ff.; Karl Strobel: <i>Divus Traianus Parthicus and the Near East.</i> In: Rubina Raja (Hrsg.): <i>The Oxford Handbook of the Hellenistic and Roman Near East.</i> Oxford 2025, S. 325 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-65"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-65">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Chris S. Lightfood: <i>Trajan’s Parthian War and the Fourth-Century Perspective.</i> In: <i>Journal of Roman Studies</i> 80, 1990, S. 115–126, hier S. 117 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-66"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-66">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Karl Strobel: <i>Divus Traianus Parthicus and the Near East.</i> In: Rubina Raja (Hrsg.): <i>The Oxford Handbook of the Hellenistic and Roman Near East.</i> Oxford 2025, S. 325 ff., hier S. 333.</span>
</li>
<li id="cite_note-67"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-67">↑</a></span> <span class="reference-text">Rose M. Sheldon: <i>Rome’s war in Parthia.</i> London 2010, S. 133 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-68"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-68">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Chris S. Lightfood: <i>Trajan’s Parthian War and the Fourth-Century Perspective.</i> In: <i>Journal of Roman Studies</i> 80, 1990, S. 115–126, hier S. 118–120.</span>
</li>
<li id="cite_note-69"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-69">↑</a></span> <span class="reference-text">Fergus Millar: <i>The Roman Near East, 31 B.C.–A.D. 337.</i> Cambridge/Massachusetts 1993, S. 104.</span>
</li>
<li id="cite_note-70"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-70">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Rose M. Sheldon: <i>Rome’s war in Parthia.</i> London 2010, S. 135.</span>
</li>
<li id="cite_note-71"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-71">↑</a></span> <span class="reference-text">Zu diesem Aspekt siehe Jorit Wintjes: <i>Antioch. A Military Metropolis?</i> In: Andrea U. De Giorgi (Hrsg.): <i>Antioch on the Orontes. History, Society, Ecology, and Visual Culture.</i> Cambridge 2024, S. 272 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-72"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-72">↑</a></span> <span class="reference-text">Rose M. Sheldon: <i>Rome’s war in Parthia.</i> London 2010, S. 135 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-73"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-73">↑</a></span> <span class="reference-text">Peter Kneißl: <i>Die Siegestitulatur der römischen Kaiser.</i> Göttingen 1969, S. 74 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-74"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-74">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Chris S. Lightfood: <i>Trajan’s Parthian War and the Fourth-Century Perspective.</i> In: <i>Journal of Roman Studies</i> 80, 1990, S. 115–126, hier S. 120.</span>
</li>
<li id="cite_note-75"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-75">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. <a href="Alexander_Demandt" title="Alexander Demandt">Alexander Demandt</a>: <i>Alexander der Große. Leben und Legende.</i> München 2009, S. 413.</span>
</li>
<li id="cite_note-76"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-76">↑</a></span> <span class="reference-text">Cassius Dio <a rel="nofollow" class="external text" href="https://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Cassius_Dio/68*.html#29">68,29</a></span>
</li>
<li id="cite_note-77"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-77">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Philip A. Stadter: <i>Arrian of Nicomedia.</i> Chapel Hill 1980, S. 139 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-78"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-78">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. dazu Fergus Millar: <i>The Roman Near East, 31 B.C.–A.D. 337.</i> Cambridge/Massachusetts 1993, S. 100 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-79"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-79">↑</a></span> <span class="reference-text">Eutropius 8,3,2 und 8,6,2; Rufius Festus 14,3 und 20,3.</span>
</li>
<li id="cite_note-80"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-80">↑</a></span> <span class="reference-text">Chris S. Lightfood: <i>Trajan’s Parthian War and the Fourth-Century Perspective.</i> In: <i>Journal of Roman Studies</i> 80, 1990, S. 115–126, hier S. 121 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-81"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-81">↑</a></span> <span class="reference-text">Leonardo Gregoratti: <i>The Arsacids vs. Rome (First to Third Centuries CE): Observations on Parthian Tactics and Warfare.</i> In: John Hyland, Khodadad Rezakhani (Hrsg.): <i>Brill’s Companion to War in the Ancient Iranian Empires.</i> Leiden/Boston 2025, S. 366–399, hier S. 386.</span>
</li>
<li id="cite_note-82"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-82">↑</a></span> <span class="reference-text">Fergus Millar: <i>The Roman Near East, 31 B.C.–A.D. 337.</i> Cambridge/Massachusetts 1993, S. 102.</span>
</li>
<li id="cite_note-83"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-83">↑</a></span> <span class="reference-text">Rose M. Sheldon: <i>Rome’s war in Parthia.</i> London 2010, S. 139 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-84"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-84">↑</a></span> <span class="reference-text">Rose M. Sheldon: <i>Rome’s war in Parthia.</i> London 2010, S. 140 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-85"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-85">↑</a></span> <span class="reference-text">Karl-Heinz Ziegler: <i>Die Beziehungen zwischen Rom und dem Partherreich.</i> Wiesbaden 1964, S. 105 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-86"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-86">↑</a></span> <span class="reference-text">Alexander Demandt: <i>Marc Aurel. Der Kaiser und seine Welt.</i> München 2018, S. 145 ff.; <a href="J%C3%B6rg_F%C3%BCndling" title="Jörg Fündling">Jörg Fündling</a>: <i>Marc Aurel. Kaiser und Philosoph.</i> Darmstadt 2008, S. 75 ff.; Christian Marek: <i>Rom und der Orient. Reiche, Götter, Könige.</i> München 2023, S. 261 ff.; Rose M. Sheldon: <i>Rome’s war in Parthia.</i> London 2010, S. 155 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-87"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-87">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Alexander Demandt: <i>Marc Aurel. Der Kaiser und seine Welt.</i> München 2018, S. 146.</span>
</li>
<li id="cite_note-88"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-88">↑</a></span> <span class="reference-text">Jörg Fündling: <i>Marc Aurel. Kaiser und Philosoph.</i> Darmstadt 2008, S. 76.</span>
</li>
<li id="cite_note-89"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-89">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Martin Schottky: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://journals.ur.edu.pl/anabasis/article/view/10134/9186">Armenische Arsakiden zur Zeit der Antonine. Ein Beitrag zur Korrektur der armenischen Königsliste</a>.</i> In: <i>Anabasis. Studia Classica et Orientalia</i> 1 (2010), S. 208–224, hier S. 209 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-90"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-90">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. auch Michael Sommer: <i>Des kleinen Kaisers großer Krieg. Lucius Verus, der Partherfeldzug und der Traum vom Römischen Frieden.</i> In: Volker Grieb (Hrsg.): <i>Marc Aurel. Wege zu seiner Herrschaft.</i> Gutenberg 2017, S. 75 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-91"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-91">↑</a></span> <span class="reference-text">Jörg Fündling: <i>Marc Aurel. Kaiser und Philosoph.</i> Darmstadt 2008, S. 81; Fergus Millar: <i>The Roman Near East, 31 B.C.–A.D. 337.</i> Cambridge/Massachusetts 1993, S. 112 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-92"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-92">↑</a></span> <span class="reference-text">Martin Schottky: <i>Armenische Arsakiden zur Zeit der Antonine. Ein Beitrag zur Korrektur der armenischen Königsliste.</i> In: <i>Anabasis. Studia Classica et Orientalia</i> 1 (2010), S. 208–224, hier S. 212 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-93"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-93">↑</a></span> <span class="reference-text">Alexander Demandt: <i>Marc Aurel. Der Kaiser und seine Welt.</i> München 2018, S. 158 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-94"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-94">↑</a></span> <span class="reference-text">Fergus Millar: <i>The Roman Near East, 31 B.C.–A.D. 337.</i> Cambridge/Massachusetts 1993, S. 114 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-95"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-95">↑</a></span> <span class="reference-text">Fergus Millar: <i>The Roman Near East, 31 B.C.–A.D. 337.</i> Cambridge/Massachusetts 1993, S. 115 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-96"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-96">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Rose M. Sheldon: <i>Rome’s war in Parthia.</i> London 2010, S. 159.</span>
</li>
<li id="cite_note-97"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-97">↑</a></span> <span class="reference-text">Alexander Demandt: <i>Marc Aurel. Der Kaiser und seine Welt.</i> München 2018, S. 160 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-98"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-98">↑</a></span> <span class="reference-text">Peter Kneißl: <i>Die Siegestitulatur der römischen Kaiser.</i> Göttingen 1969, S. 97 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-99"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-99">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Alexander Demandt: <i>Marc Aurel. Der Kaiser und seine Welt.</i> München 2018, S. 161.</span>
</li>
<li id="cite_note-100"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-100">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Peter Edwell: <i>Rome and Persia at War. Imperial Competition and Contact, 193–363 CE.</i> Abingdon 2021, S. 45.</span>
</li>
<li id="cite_note-101"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-101">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Karl-Heinz Ziegler: <i>Die Beziehungen zwischen Rom und dem Partherreich.</i> Wiesbaden 1964, S. 114 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-102"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-102">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Karl Strobel: <i>Zeitgeschichte unter den Antoninen. Die Historiker des Partherkrieges des Lucius Verus</i>. In: Wolfgang Haase (Hrsg.): <i><a href="Aufstieg_und_Niedergang_der_r%C3%B6mischen_Welt" title="Aufstieg und Niedergang der römischen Welt">Aufstieg und Niedergang der römischen Welt</a>. Geschichte und Kultur Roms im Spiegel der neueren Forschung</i>. Teil II: <i>Principat</i>. Band 34, Berlin 1993, S. 1315–1360.</span>
</li>
<li id="cite_note-103"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-103">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Anthony_R._Birley" title="Anthony R. Birley">Anthony R. Birley</a>: <i>Septimius Severus. The African Emperor.</i> 2. Auflage. London 1988, S. 115 f.; Rose M. Sheldon: <i>Rome’s war in Parthia.</i> London 2010, S. 163 f.; <a href="J%C3%B6rg_Spielvogel" title="Jörg Spielvogel">Jörg Spielvogel</a>: <i>Septimius Severus.</i> Darmstadt 2006, S. 87 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-104"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-104">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Jörg Spielvogel: <i>Septimius Severus.</i> Darmstadt 2006, S. 88.</span>
</li>
<li id="cite_note-105"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-105">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Karl-Heinz Ziegler: <i>Die Beziehungen zwischen Rom und dem Partherreich.</i> Wiesbaden 1964, S. 131.</span>
</li>
<li id="cite_note-106"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-106">↑</a></span> <span class="reference-text">Zum zweiten Feldzug siehe Anthony R. Birley: <i>Septimius Severus. The African Emperor.</i> 2. Auflage. London 1988, S. 129 ff.; Rose M. Sheldon: <i>Rome’s war in Parthia.</i> London 2010, S. 165 ff.; Jörg Spielvogel: <i>Septimius Severus.</i> Darmstadt 2006, S. 109 ff. Zu den Hintergründen siehe auch Udo Hartmann: <i>Ein Arsakide im Heer des Septimius Severus. Überlegungen zu den Hintergründen des zweiten Partherkrieges.</i> In: <i>Electrum</i> 15 (2009), S. 249–266.</span>
</li>
<li id="cite_note-107"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-107">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Jörg Spielvogel: <i>Septimius Severus.</i> Darmstadt 2006, S. 110.</span>
</li>
<li id="cite_note-108"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-108">↑</a></span> <span class="reference-text">Cassius Dio <a rel="nofollow" class="external text" href="https://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Cassius_Dio/76*.html#9">76,9</a></span>
</li>
<li id="cite_note-109"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-109">↑</a></span> <span class="reference-text">Anthony R. Birley: <i>Septimius Severus. The African Emperor.</i> 2. Auflage. London 1988, S. 130.</span>
</li>
<li id="cite_note-110"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-110">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Jörg Spielvogel: <i>Septimius Severus.</i> Darmstadt 2006, S. 114 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-111"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-111">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Udo Hartmann: <i>Ein Arsakide im Heer des Septimius Severus. Überlegungen zu den Hintergründen des zweiten Partherkrieges.</i> In: <i>Electrum</i> 15 (2009), S. 249–266, hier S. 263.</span>
</li>
<li id="cite_note-112"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-112">↑</a></span> <span class="reference-text">Rose M. Sheldon: <i>Rome’s war in Parthia.</i> London 2010, S. 169 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-113"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-113">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Udo Hartmann: <i>Ein Arsakide im Heer des Septimius Severus. Überlegungen zu den Hintergründen des zweiten Partherkrieges.</i> In: <i>Electrum</i> 15 (2009), S. 249–266, hier S. 261 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-114"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-114">↑</a></span> <span class="reference-text">Zur severischen Militär- und Provinzordnung im Vorderen Orient siehe Fergus Millar: <i>The Roman Near East, 31 B.C.–A.D. 337.</i> Cambridge/Massachusetts 1993, S. 127 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-115"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-115">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Fergus Millar: <i>The Roman Near East, 31 B.C.–A.D. 337.</i> Cambridge/Massachusetts 1993, S. 128.</span>
</li>
<li id="cite_note-116"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-116">↑</a></span> <span class="reference-text">Peter Edwell: <i>Rome and Persia at War. Imperial Competition and Contact, 193–363 CE.</i> Abingdon 2021, S. 48; Rose M. Sheldon: <i>Rome’s war in Parthia.</i> London 2010, S. 172.</span>
</li>
<li id="cite_note-117"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-117">↑</a></span> <span class="reference-text">Peter Edwell: <i>Rome and Persia at War. Imperial Competition and Contact, 193–363 CE.</i> Abingdon 2021, S. 48 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-118"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-118">↑</a></span> <span class="reference-text">Karl-Heinz Ziegler: <i>Die Beziehungen zwischen Rom und dem Partherreich.</i> Wiesbaden 1964, S. 133.</span>
</li>
<li id="cite_note-119"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-119">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Rose M. Sheldon: <i>Rome’s war in Parthia.</i> London 2010, S. 172.</span>
</li>
<li id="cite_note-120"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-120">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe allgemein zu Caracallas Partherpolitik <a href="Erich_Kettenhofen" title="Erich Kettenhofen">Erich Kettenhofen</a>: <i>Caracalla</i>. In: <i><a href="Encyclop%C3%A6dia_Iranica" title="Encyclopædia Iranica">Encyclopædia Iranica</a></i>, Bd. 4, London 1990, S. 790–792 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.iranicaonline.org/articles/caracalla-the-roman-emperor-marcus-aurelius-antoninus">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-121"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-121">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. zu den Quellen für Caracallas Partherfeldzug <a href="Frank_Kolb" title="Frank Kolb">Frank Kolb</a>: <i>Literarische Beziehungen zwischen Cassius Dio, Herodian und der Historia Augusta.</i> Bonn 1972, S. 111 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-122"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-122">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Peter Edwell: <i>Rome and Persia at War. Imperial Competition and Contact, 193–363 CE.</i> Abingdon 2021, S. 49; Rose M. Sheldon: <i>Rome’s war in Parthia.</i> London 2010, S. 173.</span>
</li>
<li id="cite_note-123"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-123">↑</a></span> <span class="reference-text">Rose M. Sheldon: <i>Rome’s war in Parthia.</i> London 2010, S. 173.</span>
</li>
<li id="cite_note-124"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-124">↑</a></span> <span class="reference-text">Rose M. Sheldon: <i>Rome’s war in Parthia.</i> London 2010, S. 174 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-125"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-125">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Touraj_Daryaee" title="Touraj Daryaee">Touraj Daryaee</a>: <i>Ardaxšīr and the Sasanians’ Rise to Power.</i> In: <i>Anabasis. Studia Classica et Orientalia</i> 1 (2010), S. 236–255.</span>
</li>
<li id="cite_note-126"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-126">↑</a></span> <span class="reference-text">Michael Bonner: <i>The Last Empire of Iran.</i> Piscataway 2020. Zu den wechselseitigen Beziehungen siehe etwa <a href="Henning_B%C3%B6rm" title="Henning Börm">Henning Börm</a>: <i>Prokop und die Perser. Untersuchungen zu den römisch-sasanidischen Kontakten in der ausgehenden Spätantike.</i> Stuttgart 2007; Matthew P. Canepa: <i>The Two Eyes of the Earth. Art and Ritual of Kingship between Rome and Sasanian Iran.</i> Berkeley 2009; <a href="Engelbert_Winter" title="Engelbert Winter">Engelbert Winter</a>, Beate Dignas: <i>Rom und das Perserreich. Zwei Weltmächte zwischen Konfrontation und Koexistenz.</i> Berlin 2001.</span>
</li>
<li id="cite_note-127"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-127">↑</a></span> <span class="reference-text">Überblick bei <a href="Josef_Wieseh%C3%B6fer" title="Josef Wiesehöfer">Josef Wiesehöfer</a> (Hrsg.): <i>Das Partherreich und seine Zeugnisse / The Arsacid Empire: Sources an Documentation.</i> Stuttgart 1998.</span>
</li>
<li id="cite_note-128"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-128">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. dazu Udo Hartmann: <i>Das Bild der Parther bei Plutarch.</i> In: <i>Historia</i> 56 (2008), S. 426–452.</span>
</li>
<li id="cite_note-129"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-129">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. dazu Edward Dąbrowa: <i>Tacitus on the Parthians.</i> In: <i>Electrum</i> 24 (2017), S. 171–189.</span>
</li>
<li id="cite_note-130"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-130">↑</a></span> <span class="reference-text">Frank A. Lepper: <i>Trajan’s Parthian war.</i> Oxford 1948, S. 1 ff.; Chris S. Lightfood: <i>Trajan’s Parthian War and the Fourth-Century Perspective.</i> In: <i>Journal of Roman Studies</i> 80, 1990, S. 115–126.</span>
</li>
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